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SUMMARY:Auf dem Gagernweg durch Alt-Hornau (Artikel von Rüdiger Kraatz)
LOCATION:Kelkheim-Hornau
DESCRIPTION: \nZUM TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT\nAuf dem Gagernweg durch Alt-Hornau\nAnläs
 slich des „Tages der Deutschen Einheit“ konnten die Besucher bei einem Rund
 gang mit dem Historiker Rüdiger Kraatz auf den Spuren der berühmten Familie
  wandern und Wissenswertes über das Leben der Familie von Gagern und das al
 te Hornau erfahren.\nThematische Übersicht:\n\n - Ein kurzer Überblick zur 
 Geschichte Hornaus bis ins 19. Jahrhundert mit dem ehemaligen Hofgut\n - Di
 e Lage in Deutschland nach der Französischen Revolution\n - Die Bedeutung d
 er Familie von Gagern in dieser Zeit, vor allem der „politischen Söhne“ Fri
 edrich, Heinrich und Max\n - Die Weiterentwicklung des deutschen Parlamenta
 rismus und der Weg zur deutschen Einheit in einem europäischen VerbundZunäc
 hst wurde die Vorgeschichte des Ortes Hornau und der Gagern-Anlage beschrie
 ben. \n\nModell des Hofguts Hornau, welches die Freiherrn von Gagern von 18
 18-1866 im Besitz hatten\nEs wurde dargelegt, wie und an welchen Orten Kelk
 heim das Erbe der Familie von Gagern hochhält. Es folgte eine Erläuterung ü
 ber die übergreifenden historischen Bedingungen, die auch die Rolle der Fam
 ilie von Gagern bestimmten.\nHier spielten vor allem der Übergang zum indus
 triellen und bürgerlichen Zeitalter eine Rolle. Die Epoche der Könige und F
 ürsten ging langsam zu Ende, damit veränderten sich auch die Umstände für d
 ie Adligen, die sich Freiherren nennen durften, wie die Mitglieder der Fami
 lie von Gagern.\n\nBesonders beim Schicksal des Hans Christoph von Gagern l
 assen sich diese Veränderungen nachvollziehen. Er und seine Söhne mussten K
 arrieren bei Fürsten und Regierungen nachsuchen, beispielsweise nach einer 
 Ausbildung auf dem militärischen, juristischen oder Verwaltungssektor.\n\nM
 it Hilfe von Bildmaterial wurde versucht, die Lebensumstände, Moden und Rei
 semöglichkeiten am Anfang des 19. Jahrhunderts vorzustellen.\nDie Teilnehme
 r folgten dann den Tafeln des Gagern-Rundweges bis zur Vorstellung der Erei
 gnisse um die Revolutionsjahre 1848/49. \n\nBesonders die Beiträge der drei
  „politischen Söhne“, Friedrich, Heinrich und Max von Gagern, wurden vorges
 tellt und gewürdigt. Bei der Betrachtung der Ereignisse in der Frankfurter 
 Paulskirche ging es darum, die Entwicklung heute vertrauter parlamentarisch
 er  Gepflogenheiten nachzuvollziehen. Die außerordentlich wichtige Rolle de
 s Parlamentspräsidenten Heinrich von Gagern stand hier im Zentrum.\nIm Ansc
 hluss fasste Rüdiger Kraatz in einem Überblick die Entwicklung der Verfassu
 ngen in Deutschland bis zur heutigen Bundesrepublik zusammen.\n\nDer nächst
 e Teil des Vortrages wurde der Gedenkstätten- und Gedächtniskultur gewidmet
 , zunächst am Beispiel der Gagernanlage. Es wurden einige Stimmen von Kelkh
 eimern erwähnt, die die politische Wirkung besonders des Präsidenten Heinri
 ch von Gagern als rückschrittlich und gegen das Volk gerichtet kritisierten
 . Einige Journalisten und Schriftsteller werfen den Gagerns Verrat an einer
  demokratischen Entwicklung vor und ziehen z.B. Vergleiche zwischen dem „Bl
 uthund Noske“ und dem General Friedrich von Gagern. Dieser als unhistorisch
  bezeichneten Deutung wurde ebenso widersprochen wie der in heutiger Zeit o
 ft leichtfertigen Verfassungs- und Parlamentskritik in der Bundesrepublik. 
 Das Beispiel der Zerstörung des parlamentarischen Systems in der Weimarer R
 epublik durch nationale und nationalsozialistische Gruppierungen sollte uns
  zu denken geben.\n\nAn dieser Stelle wurde noch einmal auf die Bedeutung d
 er Erinnerungskultur hingewiesen. Vor diesem Hintergrund wurde die Notwendi
 gkeit einer Erhaltung und Pflege dieser Gagernstätte betont. In diesem Zusa
 mmenhang wurde auf die vielfältigen Aktivitäten der Hornauer Historikerin F
 rau Wittekind hingewiesen, ohne die die Errichtung diese Anlage nicht mögli
 ch gewesen wäre.\nDie Führung wurde entlang des Gagern-Rundweges bis hinter
  die alte Martinskapelle fortgesetzt. Die kalte Witterung und die fortgesch
 rittene Zeit erzwangen einen Abbruch an dieser Stelle. Mit Hilfe von Bildma
 terial berichtete Herr Kraatz über das alte Hornau, den romantischen „Gager
 n-Friedhof“ und die Informationstafeln entlang des Liederbachs. Hierbei wur
 de noch einmal deutlich, wie groß die überregionale Bedeutung der Familie v
 on Gagern war.\nText: Rüdiger Kraatz\nFotos: Wolfgang Pfankuch\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>&nbsp;</p><p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt;">
 ZUM TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT</span></p><p style="text-align: center;"><spa
 n style="font-size: 18pt; color: #ff0000;"><strong>Auf dem Gagernweg durch 
 Alt-Hornau</strong></span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Anlässlich 
 des „Tages der Deutschen Einheit“ konnten die Besucher bei einem Rundgang m
 it dem Historiker Rüdiger Kraatz auf den Spuren der berühmten Familie wande
 rn und Wissenswertes über das Leben der Familie von Gagern und das alte Hor
 nau erfahren.</span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Thematische Übers
 icht:</span></p><ul><li><span style="font-size: 12pt;">Ein kurzer Überblick
  zur Geschichte Hornaus bis ins 19. Jahrhundert mit dem ehemaligen Hofgut</
 span></li><li><span style="font-size: 12pt;">Die Lage in Deutschland nach d
 er Französischen Revolution</span></li><li><span style="font-size: 12pt;">D
 ie Bedeutung der Familie von Gagern in dieser Zeit, vor allem der „politisc
 hen Söhne“ Friedrich, Heinrich und Max</span></li><li><span style="font-siz
 e: 12pt;">Die Weiterentwicklung des deutschen Parlamentarismus und der Weg 
 zur deutschen Einheit in einem europäischen Verbund</span></li></ul><p><spa
 n style="font-size: 12pt;">Zunächst wurde die Vorgeschichte des Ortes Horna
 u und der Gagern-Anlage beschrieben. </span></p><p><img src="https://museum
 -kelkheim.de/images/GagernführungRüdiger_03.10.2024_6.JPG" alt="Gagernführu
 ngRüdiger 03.10.2024 6" width="650" height="261" /></p><p><em>Modell des Ho
 fguts Hornau, welches die Freiherrn von Gagern von 1818-1866 im Besitz hatt
 en</em></p><p><span style="font-size: 12pt;">Es wurde dargelegt, wie und an
  welchen Orten Kelkheim das Erbe der Familie von Gagern hochhält. Es folgte
  eine Erläuterung über die übergreifenden historischen Bedingungen, die auc
 h die Rolle der Familie von Gagern bestimmten.</span></p><p><span style="fo
 nt-size: 12pt;">Hier spielten vor allem der Übergang zum industriellen und 
 bürgerlichen Zeitalter eine Rolle. Die Epoche der Könige und Fürsten ging l
 angsam zu Ende, damit veränderten sich auch die Umstände für die Adligen, d
 ie sich Freiherren nennen durften, wie die Mitglieder der Familie von Gager
 n.</span></p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/GagernführungRü
 diger_03.10.2024_2.jpg" alt="GagernführungRüdiger 03.10.2024 2" width="650"
  height="317" /></p><p><span style="font-size: 12pt;">Besonders beim Schick
 sal des Hans Christoph von Gagern lassen sich diese Veränderungen nachvollz
 iehen. Er und seine Söhne mussten Karrieren bei Fürsten und Regierungen nac
 hsuchen, beispielsweise nach einer Ausbildung auf dem militärischen, jurist
 ischen oder Verwaltungssektor.</span></p><p><img src="https://museum-kelkhe
 im.de/images/GagernführungRüdiger_03.10.2024_1.JPG" alt="GagernführungRüdig
 er 03.10.2024 1" width="650" height="303" /></p><p><span style="font-size: 
 12pt;">Mit Hilfe von Bildmaterial wurde versucht, die Lebensumstände, Moden
  und Reisemöglichkeiten am Anfang des 19. Jahrhunderts vorzustellen.</span>
 </p><p><span style="font-size: 12pt;">Die Teilnehmer folgten dann den Tafel
 n des Gagern-Rundweges bis zur Vorstellung der Ereignisse um die Revolution
 sjahre 1848/49. </span></p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/G
 agernführungRüdiger_03.10.2024_3.jpg" alt="GagernführungRüdiger 03.10.2024 
 3" width="650" height="365" /></p><p><span style="font-size: 12pt;">Besonde
 rs die Beiträge der drei „politischen Söhne“, Friedrich, Heinrich und Max v
 on Gagern, wurden vorgestellt und gewürdigt. Bei der Betrachtung der Ereign
 isse in der Frankfurter Paulskirche ging es darum, die Entwicklung heute ve
 rtrauter parlamentarischer&nbsp; Gepflogenheiten nachzuvollziehen. Die auße
 rordentlich wichtige Rolle des Parlamentspräsidenten Heinrich von Gagern st
 and hier im Zentrum.</span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Im Anschlu
 ss fasste Rüdiger Kraatz in einem Überblick die Entwicklung der Verfassunge
 n in Deutschland bis zur heutigen Bundesrepublik zusammen.</span></p><p><im
 g src="https://museum-kelkheim.de/images/GagernführungRüdiger_03.10.2024_4.
 jpg" alt="GagernführungRüdiger 03.10.2024 4" width="650" height="382" /></p
 ><p><span style="font-size: 12pt;">Der nächste Teil des Vortrages wurde der
  Gedenkstätten- und Gedächtniskultur gewidmet, zunächst am Beispiel der Gag
 ernanlage. Es wurden einige Stimmen von Kelkheimern erwähnt, die die politi
 sche Wirkung besonders des Präsidenten Heinrich von Gagern als rückschrittl
 ich und gegen das Volk gerichtet kritisierten. Einige Journalisten und Schr
 iftsteller werfen den Gagerns Verrat an einer demokratischen Entwicklung vo
 r und ziehen z.B. Vergleiche zwischen dem „Bluthund Noske“ und dem General 
 Friedrich von Gagern. Dieser als unhistorisch bezeichneten Deutung wurde eb
 enso widersprochen wie der in heutiger Zeit oft leichtfertigen Verfassungs-
  und Parlamentskritik in der Bundesrepublik. Das Beispiel der Zerstörung de
 s parlamentarischen Systems in der Weimarer Republik durch nationale und na
 tionalsozialistische Gruppierungen sollte uns zu denken geben.</span></p><p
 ><img src="https://museum-kelkheim.de/images/GagernführungRüdiger_03.10.202
 4_5.JPG" alt="GagernführungRüdiger 03.10.2024 5" width="650" height="330" /
 ></p><p><span style="font-size: 12pt;">An dieser Stelle wurde noch einmal a
 uf die Bedeutung der Erinnerungskultur hingewiesen. Vor diesem Hintergrund 
 wurde die Notwendigkeit einer Erhaltung und Pflege dieser Gagernstätte beto
 nt. In diesem Zusammenhang wurde auf die vielfältigen Aktivitäten der Horna
 uer Historikerin Frau Wittekind hingewiesen, ohne die die Errichtung diese 
 Anlage nicht möglich gewesen wäre.</span></p><p><span style="font-size: 12p
 t;">Die Führung wurde entlang des Gagern-Rundweges bis hinter die alte Mart
 inskapelle fortgesetzt. Die kalte Witterung und die fortgeschrittene Zeit e
 rzwangen einen Abbruch an dieser Stelle. Mit Hilfe von Bildmaterial bericht
 ete Herr Kraatz über das alte Hornau, den romantischen „Gagern-Friedhof“ un
 d die Informationstafeln entlang des Liederbachs. Hierbei wurde noch einmal
  deutlich, wie groß die überregionale Bedeutung der Familie von Gagern war.
 </span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Text: Rüdiger Kraatz</span></p
 ><p><span style="font-size: 12pt;">Fotos: Wolfgang Pfankuch</span></p>
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