BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//jEvents 2.0 for Joomla//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20221118T160000
RDATE:20230326T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20231029T020000
RDATE:20240331T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20241027T020000
RDATE:20250330T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20251026T020000
RDATE:20260329T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20261025T020000
RDATE:20270328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20271031T020000
RDATE:20280326T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20281029T020000
RDATE:20290325T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20291028T020000
RDATE:20300331T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20301027T020000
RDATE:20310330T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20311026T020000
RDATE:20320328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20230326T030000
RDATE:20231029T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20240331T030000
RDATE:20241027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20250330T030000
RDATE:20251026T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20260329T030000
RDATE:20261025T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20270328T030000
RDATE:20271031T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20280326T030000
RDATE:20281029T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20290325T030000
RDATE:20291028T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20300331T030000
RDATE:20301027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20310330T030000
RDATE:20311026T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:64b72828564e2f5dcf700365e9f28dfd
CATEGORIES:Termine
CREATED:20230221T204212
SUMMARY:Sonderführung Möbel des Jahres 2023 (Artikel von Julian Wirth)
LOCATION:Museum Kelkheim 
DESCRIPTION:Vortrag über das Möbel des Jahres 2023\n\nLouis-Philippe-Sitzmobiliar aus d
 em Hornauer Hofgut\nEin Vortrag über das Möbel des Jahres 2023 und der Apfe
 lwein des Ehepaars Krause. Eine hervorragende Kombination!\n\nAls Vertretun
 g für unsere Museumspädagogin Marianne Bopp sprang Historiker und Archivar 
 Julian Wirth ein und hielt im Stadtmuseum Kelkheim einen einstündigen Vortr
 ag über das Gagernsofa. Vortrag trifft den Sachverhalt allerdings nicht so 
 ganz. Es war eher ein amüsantes Gespräch, das Wirth und seine Gäste führten
 . Jürgen Moog, Vorsitzender des Museumsvereins, brachte sich ebenso ein, wi
 e Katharina Kofler, die Leihgeberin des Sofas.\n\nLinks: Katharina Kofler  
                 und                     rechts: Petra Krause\nUnd auch die 
 Besucherinnen und Besucher wussten immer wieder Wissenswertes beizutragen. 
 Dazu gab es den noch „Kraus’schen“ Äbbelwoi.\n\nDoch warum eigentlich Gager
 nsofa? Weil Hans Christoph auf seinem Hornauer Hofgut darauf saß bzw. es zu
  dem Mobiliar der Gagern-Familie gehörte…oder doch nicht? Wir wissen es nic
 ht. Vielleicht war es im Besitz der Familie, die mit Heinrich von Gagern de
 n ersten Präsidenten der Nationalversammlung stellte, vielleicht auch nicht
 .\n\n\nEs passt jedenfalls in die Zeit der berühmten Familie, denn es ist e
 in Mobiliar im Stil von Louis Philippe, also auf die Zeit von 1830 bis etwa
  1870 datierbar. Ergänzt wird das Sofa u.a. noch durch passende Stühle und 
 einen schickes Tischlein. Und fertig ist der Salon!\nWirth erzählte allerle
 i Interessantes zu den Freifrauen und Freiherren aus Hornau. \n\nJulian Wir
 th und Jürgen Moog präsentieren eine aufwendig restaurierte Fotografie von 
 Max von Gagern, die im Eigentum des Museums steht.\nInsbesondere über Max, 
 den jüngsten Gagern und letzten Gagern-Besitzer des Hofguts. Nicht nur war 
 er ein hoher Beamter des Herzogtums Nassau, er leistete auch bedeutende Bei
 träge zur Revolution und Nationalversammlung von 1848/ 49.\nNachdem Max von
  Gagern das Hofgut 1852 geerbt hatte, verließ er es 1855 in Richtung Wien. 
 Er hatte einen neuen Job. Nicht mehr beim Herzog, sondern beim Kaiser. Eine
  verständliche berufliche Umorientierung.\nSein Bruder Moritz sollte das Ho
 fgut für ihn verkaufen und 1866 gelang es. Käufer war Max‘ ehemaliger Arbei
 tgeber: Adolph von Nassau.\nWirklich rentabel war das Gut jedoch nie. 1907 
 wurde zudem das Herren- bzw. Haupthaus abgerissen. 1913 kam es zum parzelli
 erten Verkauf des gesamten Hofguts. Um 1910 soll die Großmutter der Leihgeb
 erin Karin Kofler das Sofa bereits ersteigert haben. \n\nUnd über 100 Jahre
  später steht es nun bei uns im Stadtmuseum. Eine tolle Geschichte, die es 
 zu erzählen lohnt.\nDer herzliche Dank des Verfassers dieses Artikels gilt 
 den Besuchern seines Vortrags - im Besonderen Kathaarina Kofler - sowie dem
  Ehepaar Krause, Herrn Pfankuch und Herrn Moog vom Museumsverein.\nText: Ju
 lian Wirth\nFotos: Wolfgang Pfankuch und Jürgen Moog\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt; color: #ff0000
 ;"><strong>Vortrag über das Möbel des Jahres 2023</strong></span></p><p sty
 le="text-align: center;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Möbel_
 des_Jahres2023_1.jpg" alt="Möbel des Jahres2023 1" width="560" height="262"
  /></p><p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: 
 #993300;"><strong>Louis-Philippe-Sitzmobiliar aus dem Hornauer Hofgut</stro
 ng></span></p><p>Ein Vortrag über das Möbel des Jahres 2023 und der Apfelwe
 in des Ehepaars Krause. Eine hervorragende Kombination!</p><p><img src="htt
 ps://museum-kelkheim.de/images/MdJ_Sonderführung_Julian_Wirth_19.11.2023_1.
 jpg" alt="MdJ Sonderführung Julian Wirth 19.11.2023 1" width="560" height="
 280" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Als Vertretung für unsere Muse
 umspädagogin Marianne Bopp sprang Historiker und Archivar Julian Wirth ein 
 und hielt im Stadtmuseum Kelkheim einen einstündigen Vortrag über das <em>G
 agernsofa</em>. Vortrag trifft den Sachverhalt allerdings nicht so ganz. Es
  war eher ein amüsantes Gespräch, das Wirth und seine Gäste führten. Jürgen
  Moog, Vorsitzender des Museumsvereins, brachte sich ebenso ein, wie Kathar
 ina Kofler, die Leihgeberin des Sofas.</span></p><p><img src="https://museu
 m-kelkheim.de/images/MdJ_Sonderführung_Julian_Wirth_19.11.2023_5.jpg" alt="
 MdJ Sonderführung Julian Wirth 19.11.2023 5" width="560" height="286" /></p
 ><p><em>Links: Katharina Kofler&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &n
 bsp; &nbsp; &nbsp; und&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbs
 p; &nbsp; &nbsp; &nbsp;rechts: Petra Krause</em></p><p><span style="font-si
 ze: 10pt;">Und auch die Besucherinnen und Besucher wussten immer wieder Wis
 senswertes beizutragen. Dazu gab es den noch „Kraus’schen“ Äbbelwoi.</span>
 </p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/MdJ_Sonderführung_Julian
 _Wirth_19.11.2023_2.jpg" alt="MdJ Sonderführung Julian Wirth 19.11.2023 2" 
 width="560" height="280" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Doch warum
  eigentlich <em>Gagernsofa</em>? Weil Hans Christoph auf seinem Hornauer Ho
 fgut darauf saß bzw. es zu dem Mobiliar der Gagern-Familie gehörte…oder doc
 h nicht? Wir wissen es nicht. Vielleicht war es im Besitz der Familie, die 
 mit Heinrich von Gagern den ersten Präsidenten der Nationalversammlung stel
 lte, vielleicht auch nicht.</span></p><p><img src="https://museum-kelkheim.
 de/images/MdJ_2023_Sofa_Stühle1.JPG" alt="MdJ 2023 Sofa Stühle1" width="560
 " height="179" /></p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/MdJ_202
 3_Sofa_Stühle2.JPG" alt="MdJ 2023 Sofa Stühle2" width="560" height="179" />
 </p><p><span style="font-size: 10pt;">Es passt jedenfalls in die Zeit der b
 erühmten Familie, denn es ist ein Mobiliar im <em>Stil von Louis Philippe</
 em>, also auf die Zeit von 1830 bis etwa 1870 datierbar. Ergänzt wird das S
 ofa u.a. noch durch passende Stühle und einen schickes Tischlein. Und ferti
 g ist der Salon!</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Wirth erzählte
  allerlei Interessantes zu den Freifrauen und Freiherren aus Hornau. </span
 ></p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/MdJ_Sonderführung_Julia
 n_Wirth_19.11.2023_3.jpg" alt="MdJ Sonderführung Julian Wirth 19.11.2023 3"
  width="560" height="316" /></p><p><em>Julian Wirth und Jürgen Moog präsent
 ieren eine aufwendig restaurierte Fotografie von Max von Gagern, die im Eig
 entum des Museums steht.</em></p><p><span style="font-size: 10pt;">Insbeson
 dere über Max, den jüngsten Gagern und letzten Gagern-Besitzer des Hofguts.
  Nicht nur war er ein hoher Beamter des Herzogtums Nassau, er leistete auch
  bedeutende Beiträge zur Revolution und Nationalversammlung von 1848/ 49.</
 span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Nachdem Max von Gagern das Hofgu
 t 1852 geerbt hatte, verließ er es 1855 in Richtung Wien. Er hatte einen ne
 uen Job. Nicht mehr beim Herzog, sondern beim Kaiser. Eine verständliche be
 rufliche Umorientierung.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Sein B
 ruder Moritz sollte das Hofgut für ihn verkaufen und 1866 gelang es. Käufer
  war Max‘ ehemaliger Arbeitgeber: Adolph von Nassau.</span></p><p><span sty
 le="font-size: 10pt;">Wirklich rentabel war das Gut jedoch nie. 1907 wurde 
 zudem das Herren- bzw. Haupthaus abgerissen. 1913 kam es zum parzellierten 
 Verkauf des gesamten Hofguts. Um 1910 soll die Großmutter der Leihgeberin K
 arin Kofler das Sofa bereits ersteigert haben.&nbsp;</span></p><p><img src=
 "https://museum-kelkheim.de/images/MdJ_Sonderführung_Julian_Wirth_19.11.202
 3_4.jpg" alt="MdJ Sonderführung Julian Wirth 19.11.2023 4" width="560" heig
 ht="280" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Und über 100 Jahre später 
 steht es nun bei uns im Stadtmuseum. Eine tolle Geschichte, die es zu erzäh
 len lohnt.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Der herzliche Dank d
 es Verfassers dieses Artikels gilt den Besuchern seines Vortrags - im Beson
 deren Kathaarina Kofler - sowie dem Ehepaar Krause, Herrn Pfankuch und Herr
 n Moog vom Museumsverein.</span></p><p>Text: Julian Wirth</p><p>Fotos: Wolf
 gang Pfankuch und Jürgen Moog</p>
DTSTAMP:20260419T102310
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20231119T160000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20231119T170000
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
END:VEVENT
END:VCALENDAR