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SUMMARY:Museum Kelkheim erhält 11 Gemälde von Adam Wallauer aus dem Nachlass eines Wiesbadener Sammlers 
DESCRIPTION:Neuzugänge für die Gemäldesammlung des Museums Kelkheim\n\nErster Stadtrat 
 Dirk Hofmann begrüßt die Pressevertreter zur Vorstellung alter und neuer Bi
 lder von Adam Wallauer im Besitz des Stadtmuseums.\nAm 26.10.2021 erhielt d
 er Vorstand des Museumsvereins während einer Sitzung den Anruf von Herrn Ma
 rkus Kaffanke mit der Anfrage, ob dort Interesse an Bildern von Adam Wallau
 er bestehen würde. Herr Kaffanke vertrat dabei die Erbengemeinschaft Dr. He
 inrich König aus Wiesbaden, der unter anderem auch Wallauer-Bilder gesammel
 t hatte.\nAdam Wallauer ist ein Ruppertshainer Künstler, von dem das Museum
  Kelkheim bereits 5 Gemälde besitzt, die in 2020 zusammen mit weiteren Kelk
 heimer Gemälden in einer Sonderausstellung präsentiert werden sollten. Coro
 na bedingt konnte die Sonderausstellung jedoch nicht durchgeführt werden.\n
 Insofern bestand natürlich Interesse an weiteren Gemälden des Künstlers. Na
 chdem Herr Kaffanke insgesamt 29 Fotos von Bildern auch anderer Maler übers
 andt hatte, vereinbarten Frau Dr. Beate Matuschek zusammen mit dem 1. Vorsi
 tzenden des Museumsvereins Jürgen Moog einen Besichtigungs-/Abholtermin am 
 13.11.2021, 09:00 Uhr bei einer Offenbacher Lagerfirma, wo der Nachlass von
  Dr. König in einem großen Container über einen längeren Zeitraum gelagert 
 war.\n\nJürgen Moog: "Uns wurden insgesamt 11 Gemälde von Adam Wallauer und
  ein Bild des Wiesbadener Malers August Steinhäuser als Schenkung überlasse
 n. Auch wenn die Bilder in einem schlechten Zustand waren, handelte es sich
  um einen besonderen Glücksfall, durch den die Wallauer-Sammlung des Museum
 s deutlich erweitert werden konnte.\nMit den Bildern fuhren wir direkt zum 
 Rahmenatelier Sties in Fischbach, um sie dort aufbereiten und rahmen zu las
 sen. Durch einen Gemälderestaurator wurden die Bilder gesäubert, repariert 
 und mit Firnis aufbereitet. Anschließend wurden die Bilder neu gerahmt, so 
 dass sie bereits am 21.12.2021 im Museum Kelkheim den Medien präsentiert we
 rden konnten."\nDa traf es sich natürlich wunderbar, dass Kulturreferentin 
 Dr. Beate Matuschek im MTK-Jahrbuch 2022 einen Beitrag über das Adam Wallau
 er veröffentlicht hatte.\n\nKulturreferentin Dr. Beate Matuschek informiert
  über den Werdegang des Künstlers Adam Wallauer und dessen Werke.\nLebensla
 uf des Künstlers  (aus der Pressemitteilung der Stadt Kelkheim anlässlich d
 er Präsentation der Bilder)\nAdam Alois Wallauer wurde 1915 in Ruppertshain
  als dritter Sohn des Bäckers und Fabrikarbeiters Adam Wallauer geboren. Vo
 n 1921 bis 1929 besuchte Wallauer die Volksschule in Ruppertshain. Sein Elt
 ernhaus steht in unmittelbarer Nähe der Schule. Hier entstanden die ersten 
 Zeichnungen, die er nach seinem Vorbild Albrecht Dürer anfertigte. Während 
 seiner Lehre als Weißbinder in Hofheim lernte der künstlerisch talentierte 
 junge Mann den Münchner Kunstprofessor Max Haenger kennen, der 1928 mit sei
 ner Familie in die Kelkheimer Hochstraße gezogen war und hier bis 1939 lebt
 e.\nDer Landschaftsmaler Max Josef Haenger jr. (1898–1961) gehörte zum Hofh
 eimer Kreis um Hanna Bekker vom Rath (1893-1983). Er engagierte sich kultur
 politisch in Frankfurt und Wiesbaden und gehörte seit 1934 dem Vorstand der
  Darmstädter Sezession an. In Kelkheim schuf er zahlreiche Taunusansichten.
  Die Stadt Kelkheim besitzt das Ölbild einer „Ansicht mit Blick auf das Fra
 nziskanerkloster“ auf dem Mühlberg, das mit August 1929 datiert ist. Es ist
  im Gartensaal des Rathauses Kelkheim zu sehen.\nAdam Wallauer studierte be
 i renommierten Lehrern. Von seinem Talent überzeugt, vermittelte ihm Max Ha
 enger ein Stipendium von 1933 bis 1938 an der Frankfurter Städelkunstschule
  unter Max Beckmann.\nEs folgte 1938 bis 1940 ein Studienaufenthalt an der 
 Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst in Weimar unter Prof. Walther Kle
 mm, bei dem - auch einige Jahre früher - die Eppsteiner Konstruktivisten El
 la Bergmann und Robert Michel am damaligen Bauhaus studierten.\nAuf der Suc
 he nach stilistischen Inspirationen abseits der nationalsozialistischen Ide
 ologie wechselte Adam Wallauer von 1940 bis 1942 in die Landakademie von He
 inrich Nauern (1880-1940), dem bedeutendsten Vertreter des „Rheinischen Exp
 ressionismus“.\nObwohl es viele Versuche seiner Lehrer gab Adam Wallauer vo
 m Wehrdienst zu befreien, wurde er 1942 einberufen und als Front- und Gelän
 dezeichner in Italien eingesetzt.\nAls er nach dem Krieg nach Ruppertshain 
 zurückkehrte, stand er vor dem künstlerischen Nichts und kehrte zunächst in
  sein erlerntes Handwerk als Weißbinder zurück.\nUm den Anschluss an die Na
 chkriegsmoderne zu finden, nahm der inzwischen 32jährige Adam Wallauer 1948
  ein Studium in Berlin bei Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976) auf, den er ve
 rmutlich aus Hofheim kannte. Er war Mitbegründer der Dresdener Künstlergrup
 pe „Die Brücke“ und galt als einer der wichtigsten Vertreter des deutschen 
 Expressionismus.\nAdam Wallauer bestritt von 1933 bis 1942 – neun Jahre lan
 g – sein Kunststudium in der Zeit des Nationalsozialismus. Er gehört zur „v
 erlorenen Generation“ von Studenten, deren Kunstprofessoren nach der Machte
 rgreifung entlassen und in die innere bzw. äußere Emigration gingen.\nDenno
 ch gelang es Wallauer seinen eigenen künstlerischen Weg zu gehen, Kunstprof
 essoren seiner Wahl aufzusuchen, bei denen er abseits der NS-Ideologie den 
 Impressionismus, Expressionismus oder Kubismus studierte.\n\nAls Anfang der
  1950er Jahre das zeitgenössische Kunstleben Fahrt aufnahm, waren seine Bil
 der nicht nur in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland gefragt, sondern 
 führten ihn in die USA (1957), Südafrika (1958) und Brasilien (1962). Im Ja
 hr 1999 wird die 2000. Ausstellung des damals 84jährigen in Paris gezeigt.\
 nDie Kirchengemeinde Ruppertshain organisierte im Jahr 2001 eine Tagesausst
 ellung unter dem Titel „Ein Menschenalter von Adam A. Wallauer“ in der St. 
 Matthäuskirche anlässlich seines 85. Geburtstags. Nach Auskunft seines Stie
 fsohnes Wolfgang Nesselberger wünschte die Familie, dass seine Werke im Bli
 ckpunkt des Kelkheimer Museum stehen sollten. Der Künstler starb 2003 im Al
 ter von 88 Jahren in Felsberg (bei Kassel)\n\nZusammen mit dem Ankauf der K
 ohlezeichnung einer „Ruppertshainer Bäuerin“ (datiert verm. um 1940) und de
 r Schenkung von 2 Ölbildern aus dem Nachlass Christa und Gerhard Müller aus
  Hamburg sowie der Stiftung eines kubistischen Landschaftsaquarells durch H
 einz Heckenmüller aus Ruppertshain in den Jahren 2019/2020 bilden die 11 ne
 uen Bilder der Erbengemeinschaft König den Grundstock für die Sammlung zur 
 „Klassischen Moderne“ im Stadtmuseum Kelkheim.\nFolgende Werke des Künstler
 s Adam Wallauer aus dem Nachlass der Erbengemeinschaft Heinrich König wurde
 n dem Museum Kelkheim als Schenkung übergeben:\n1          Adam Wallauer: o
 .T. (Sankt Franziskus), Öl/Lwd., o.J.,                     \n2          Ada
 m Wallauer: o.T. (Herbstlandschaft i. Taunus), Öl/Lwd., o.J.,     \n3      
     Adam Wallauer: o.T. (Winterlandschaft),Öl/Lwd.,o.J. (verm.um1938),\n4  
         Adam Wallauer: o.T. (Spazieren im Park) Öl/Lwd., o.J.,             
       \n5          Adam Wallauer: o.T. (Zwei Sitzende), Öl/Lwd., o.J.,     
                                 \n6          Adam Wallauer: o.T. (Abstrakte
  Figurenkomposition), Öl/Lwd., o.J.   \n7          Adam Wallauer: o.T. (Die
  Liegende), Öl/Lwd., o.J.,                                      \n8        
   Adam Wallauer: o.T. (Zwei Frauen Arm in Arm), Öl/Lwd., o.J.,        \n9  
         Adam Wallauer: o.T. (Portrait A. Steinhäuser), Öl/Lwd.,1964,       
     \n10         Adam Wallauer: o.T. (Abstrakte Formen) Pastell, o.J, mit W
 idmung:  Frau L. König, zum Geburtstag, 29.8.1961\n11        Adam Wallauer:
  o.T. (Kopfstudie verm. f. Kirchenfenster), Mischtechnik (Öl/Gouche), 1964,
 \n\nDie Stadt Kelkheim und der Museumsverein sind der Erbengemeinschaft zu 
 großem Dank verpflichtet. Damit einher geht der Anspruch, das künstlerische
  Schaffen des Ruppertshainer Künstlers Adam Wallauer für die Nachwelt zu er
 forschen und zu bewahren.\nJürgen Moog - ergänzt mit Auszügen aus der Press
 emitteilung der Stadt Kelkheim zur Vorstellung der Wallauer-Bilder.\n      
                                                                      \n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Neu
 zugänge für die Gemäldesammlung des Museums Kelkheim</span></strong></span>
 </p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/VorstellungWallauerBilde
 r_21.12.2021_1.jpg" alt="VorstellungWallauerBilder 21.12.2021 1" width="560
 " height="280" /></p><p><em>Erster Stadtrat Dirk Hofmann begrüßt die Presse
 vertreter zur Vorstellung alter und neuer Bilder von Adam Wallauer im Besit
 z des Stadtmuseums.</em><em></em></p><p>Am 26.10.2021 erhielt der Vorstand 
 des Museumsvereins während einer Sitzung den Anruf von Herrn Markus Kaffank
 e mit der Anfrage, ob dort Interesse an Bildern von Adam Wallauer bestehen 
 würde. Herr Kaffanke vertrat dabei die Erbengemeinschaft Dr. Heinrich König
  aus Wiesbaden, der unter anderem auch Wallauer-Bilder gesammelt hatte.</p>
 <p>Adam Wallauer ist ein Ruppertshainer Künstler, von dem das Museum Kelkhe
 im bereits 5 Gemälde besitzt, die in 2020 zusammen mit weiteren Kelkheimer 
 Gemälden in einer Sonderausstellung präsentiert werden sollten. Corona bedi
 ngt konnte die Sonderausstellung jedoch nicht durchgeführt werden.</p><p>In
 sofern bestand natürlich Interesse an weiteren Gemälden des Künstlers. Nach
 dem Herr Kaffanke insgesamt 29 Fotos von Bildern auch anderer Maler übersan
 dt hatte, vereinbarten Frau Dr. Beate Matuschek zusammen mit dem 1. Vorsitz
 enden des Museumsvereins Jürgen Moog einen Besichtigungs-/Abholtermin am 13
 .11.2021, 09:00 Uhr bei einer Offenbacher Lagerfirma, wo der Nachlass von D
 r. König in einem großen Container über einen längeren Zeitraum gelagert wa
 r.</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/VorstellungWallauerBil
 der_21.12.2021_3.jpg" alt="VorstellungWallauerBilder 21.12.2021 3" width="5
 60" height="280" /></p><p>Jürgen Moog: "Uns wurden insgesamt 11 Gemälde von
  Adam Wallauer und ein Bild des Wiesbadener Malers August Steinhäuser als S
 chenkung überlassen. Auch wenn die Bilder in einem schlechten Zustand waren
 , handelte es sich um einen besonderen Glücksfall, durch den die Wallauer-S
 ammlung des Museums deutlich erweitert werden konnte.</p><p>Mit den Bildern
  fuhren wir direkt zum Rahmenatelier Sties in Fischbach, um sie dort aufber
 eiten und rahmen zu lassen. Durch einen Gemälderestaurator wurden die Bilde
 r gesäubert, repariert und mit Firnis aufbereitet. Anschließend wurden die 
 Bilder neu gerahmt, so dass sie bereits am 21.12.2021 im Museum Kelkheim de
 n Medien präsentiert werden konnten."</p><p>Da traf es sich natürlich wunde
 rbar, dass Kulturreferentin Dr. Beate Matuschek im MTK-Jahrbuch 2022 einen 
 Beitrag über das Adam Wallauer veröffentlicht hatte.</p><p><img src="https:
 //museum-kelkheim.de/images/VorstellungWallauerBilder_21.12.2021_2.jpg" alt
 ="VorstellungWallauerBilder 21.12.2021 2" width="560" height="280" /></p><p
 ><em>Kulturreferentin Dr. Beate Matuschek informiert über den Werdegang des
  Künstlers Adam Wallauer und dessen Werke.</em></p><p><strong>Lebenslauf de
 s Künstlers </strong>&nbsp;(aus der Pressemitteilung der Stadt Kelkheim anl
 ässlich der Präsentation der Bilder)</p><p>Adam Alois Wallauer wurde 1915 i
 n Ruppertshain als dritter Sohn des Bäckers und Fabrikarbeiters Adam Wallau
 er geboren. Von 1921 bis 1929 besuchte Wallauer die Volksschule in Rupperts
 hain. Sein Elternhaus steht in unmittelbarer Nähe der Schule. Hier entstand
 en die ersten Zeichnungen, die er nach seinem Vorbild Albrecht Dürer anfert
 igte. Während seiner Lehre als Weißbinder in Hofheim lernte der künstlerisc
 h talentierte junge Mann den Münchner Kunstprofessor Max Haenger kennen, de
 r 1928 mit seiner Familie in die Kelkheimer Hochstraße gezogen war und hier
  bis 1939 lebte.</p><p>Der Landschaftsmaler Max Josef Haenger jr. (1898–196
 1) gehörte zum Hofheimer Kreis um Hanna Bekker vom Rath (1893-1983). Er eng
 agierte sich kulturpolitisch in Frankfurt und Wiesbaden und gehörte seit 19
 34 dem Vorstand der Darmstädter Sezession an. In Kelkheim schuf er zahlreic
 he Taunusansichten. Die Stadt Kelkheim besitzt das Ölbild einer <strong>„An
 sicht mit Blick auf das Franziskanerkloster“</strong> auf dem Mühlberg, das
  mit August 1929 datiert ist. Es ist im Gartensaal des Rathauses Kelkheim z
 u sehen.</p><p>Adam Wallauer studierte bei renommierten Lehrern. Von seinem
  Talent überzeugt, vermittelte ihm Max Haenger ein Stipendium von <strong>1
 933 bis 1938</strong> an der <strong>Frankfurter Städelkunstschule</strong>
  unter <strong>Max Beckmann</strong>.</p><p>Es folgte <strong>1938 bis 1940
 </strong> ein Studienaufenthalt an der Staatlichen Hochschule für Bildende 
 Kunst in <strong>Weimar</strong> unter Prof. Walther Klemm, bei dem - auch 
 einige Jahre früher - die Eppsteiner Konstruktivisten Ella Bergmann und Rob
 ert Michel am damaligen Bauhaus studierten.</p><p>Auf der Suche nach stilis
 tischen Inspirationen abseits der nationalsozialistischen Ideologie wechsel
 te Adam Wallauer von <strong>1940 bis 1942 </strong>in die Landakademie von
  Heinrich Nauern (1880-1940), dem bedeutendsten Vertreter des „Rheinischen 
 Expressionismus“.</p><p>Obwohl es viele Versuche seiner Lehrer gab Adam Wal
 lauer vom Wehrdienst zu befreien, wurde er 1942 einberufen und als Front- u
 nd Geländezeichner in Italien eingesetzt.</p><p>Als er nach dem Krieg nach 
 Ruppertshain zurückkehrte, stand er vor dem künstlerischen Nichts und kehrt
 e zunächst in sein erlerntes Handwerk als Weißbinder zurück.</p><p>Um den A
 nschluss an die Nachkriegsmoderne zu finden, nahm der inzwischen 32jährige 
 Adam Wallauer 1948 ein Studium in Berlin bei Karl Schmidt-Rottluff (1884-19
 76) auf, den er vermutlich aus Hofheim kannte. Er war Mitbegründer der Dres
 dener Künstlergruppe „Die Brücke“ und galt als einer der wichtigsten Vertre
 ter des deutschen Expressionismus.</p><p>Adam Wallauer bestritt von 1933 bi
 s 1942 – neun Jahre lang – sein Kunststudium in der Zeit des Nationalsozial
 ismus. Er gehört zur „verlorenen Generation“ von Studenten, deren Kunstprof
 essoren nach der Machtergreifung entlassen und in die innere bzw. äußere Em
 igration gingen.</p><p>Dennoch gelang es Wallauer seinen eigenen künstleris
 chen Weg zu gehen, Kunstprofessoren seiner Wahl aufzusuchen, bei denen er a
 bseits der NS-Ideologie den Impressionismus, Expressionismus oder Kubismus 
 studierte.</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/VorstellungWal
 lauerBilder_21.12.2021_5.jpg" alt="VorstellungWallauerBilder 21.12.2021 5" 
 width="560" height="280" /></p><p>Als Anfang der 1950er Jahre das zeitgenös
 sische Kunstleben Fahrt aufnahm, waren seine Bilder nicht nur in zahlreiche
 n Ausstellungen in Deutschland gefragt, sondern führten ihn in die USA (195
 7), Südafrika (1958) und Brasilien (1962). Im Jahr 1999 wird die 2000. Auss
 tellung des damals 84jährigen in Paris gezeigt.</p><p>Die Kirchengemeinde R
 uppertshain organisierte im Jahr 2001 eine Tagesausstellung unter dem Titel
  „Ein Menschenalter von Adam A. Wallauer“ in der St. Matthäuskirche anlässl
 ich seines 85. Geburtstags. Nach Auskunft seines Stiefsohnes Wolfgang Nesse
 lberger wünschte die Familie, dass seine Werke im Blickpunkt des Kelkheimer
  Museum stehen sollten. Der Künstler starb 2003 im Alter von 88 Jahren in F
 elsberg (bei Kassel)</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Vors
 tellungWallauerBilder_21.12.2021_6.jpg" alt="VorstellungWallauerBilder 21.1
 2.2021 6" width="560" height="280" /></p><p>Zusammen mit dem Ankauf der Koh
 lezeichnung einer „Ruppertshainer Bäuerin“ (datiert verm. um 1940) und der 
 Schenkung von 2 Ölbildern aus dem Nachlass Christa und Gerhard Müller aus H
 amburg sowie der Stiftung eines kubistischen Landschaftsaquarells durch Hei
 nz Heckenmüller aus Ruppertshain in den Jahren 2019/2020 bilden die 11 neue
 n Bilder der Erbengemeinschaft König den Grundstock für die Sammlung zur „K
 lassischen Moderne“ im Stadtmuseum Kelkheim.</p><p>Folgende Werke des Künst
 lers Adam Wallauer aus dem Nachlass der Erbengemeinschaft Heinrich König wu
 rden dem Museum Kelkheim als Schenkung übergeben:</p><p>1&nbsp;&nbsp;&nbsp;
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adam Wallauer: o.T. (Sankt Franziskus)
 , Öl/Lwd., o.J., &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbs
 p;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p>2&nbsp;&nbs
 p;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adam Wallauer: o.T. (Herbstlan
 dschaft i. Taunus), Öl/Lwd., o.J., &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p>3&nbsp;&n
 bsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adam Wallauer: o.T. (Winterl
 andschaft),Öl/Lwd.,o.J. (verm.um1938),</p><p>4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp
 ;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adam Wallauer: o.T. (Spazieren im Park) Öl/Lwd., 
 o.J.,&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbs
 p;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p>5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbs
 p;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adam Wallauer: o.T. (Zwei Sitzende), Öl/Lwd., o.
 J.,&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nb
 sp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><
 p>6&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adam Wallauer: o.
 T. (Abstrakte Figurenkomposition), Öl/Lwd., o.J.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p>7&
 nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adam Wallauer: o.T. (
 Die Liegende), Öl/Lwd., o.J.,&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbs
 p;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&
 nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbs
 p;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p>8&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbs
 p;&nbsp;&nbsp; Adam Wallauer: o.T. (Zwei Frauen Arm in Arm), Öl/Lwd., o.J.,
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p>9&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adam Wallauer: o.T. (Portrait A. Steinhäuser
 ), Öl/Lwd.,1964,&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbs
 p;</p><p>10 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Adam Wallauer: o.T. 
 (Abstrakte Formen) Pastell, o.J,&nbsp;mit Widmung: &nbsp;Frau L. König, zum
  Geburtstag, 29.8.1961</p><p>11&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;A
 dam Wallauer: o.T. (Kopfstudie verm. f. Kirchenfenster), Mischtechnik (Öl/G
 ouche), 1964,</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Vorstellung
 WallauerBilder_21.12.2021_4.jpg" alt="VorstellungWallauerBilder 21.12.2021 
 4" width="560" height="246" /></p><p>Die Stadt Kelkheim und der Museumsvere
 in sind der Erbengemeinschaft zu großem Dank verpflichtet. Damit einher geh
 t der Anspruch, das künstlerische Schaffen des Ruppertshainer Künstlers Ada
 m Wallauer für die Nachwelt zu erforschen und zu bewahren.</p><p>Jürgen Moo
 g - ergänzt mit Auszügen aus der Pressemitteilung der Stadt Kelkheim zur Vo
 rstellung der Wallauer-Bilder.</p><p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&n
 bsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp
 ;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&n
 bsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp
 ;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&n
 bsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp
 ;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
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