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SUMMARY:Präsentation ,,Möbel des Jahres 2019“ (Artikel von Andrea Hillebrecht-Schulte)
LOCATION:Museum Kelkheim
DESCRIPTION:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt; background-col
 or: #ffffff; color: #993300;"><strong>Präsentation ,,Möbel des Jahres 2019“
  </strong></span></p><p><img src="images/MdJ2019_1.jpg" alt="MdJ2019 1" /><
 /p><p>Am 8.2.2019 präsentierte der Museumsverein das diesjährige Möbel des 
 Jahres, den Hocker ,,Gral“ von Innenausbau Lange.</p><p>Einführend erläuter
 te 2. Vorsitzende Andrea Hillebrecht-Schulte den Vertretern der Presse und 
 weiteren Gästen, wie es zur Auswahl des Möbels kam und warum ausgerechnet e
 in auf den ersten Blick eher unscheinbares Möbelstück ins Blickfeld rückte.
 </p><p><img src="images/MdJ2019_2.JPG" alt="MdJ2019 2" /></p><p>Der Museums
 verein präsentiert seit 2012 ein MdJ, dafür wurden bisher immer Möbel aus d
 er Vergangenheit ausgewählt, z.B. ein Frankfurter Schrank, Meisterstücke Ke
 lkheimer Schreiner usw. In diesem Jahr wollte der Verein zeigen, dass Kelkh
 eimer Möbelbetriebe auch heute noch qualitativ hochwertige Möbel entwickeln
  und fertigen, indem sie alte Handwerkstechniken mit technisch anspruchsvol
 ler Maschinenarbeit und modernem Design verbinden.</p><p>Hierfür ist der ,,
 Gral“ ein perfektes Beispiel. Von Dieter Lange, Tobias Duckhorn und dem Tea
 m von Innenausbau Lange vor einigen Jahren entwickelt, entsteht er in einem
  halben Tag an der Maschine und einem halben Tag Handarbeit. &nbsp;&nbsp;Be
 i der Entwicklung kam den Verantwortlichen natürlich die langjährige Erfahr
 ung mit Massivholzproduktion und passgenauem Innenausbau zugute (die Firma 
 Lange Innenausbau wurde 1980 von Dieter und Sabine Lange gegründet).</p><p>
 <img src="images/MdJ2019_3.JPG" alt="MdJ2019 3" /></p><p><em>V.l.: Tobias D
 uckhorn, Ulf Buhs sowie Sabine und Dieter Lange; rechtes Foto: Dieter Lange
  mit dem "Gold-Gral"</em></p><p>Dabei ist der Anteil des Drechslers Ulf Buh
 s besonders wichtig. Er erläuterte den Gästen vor Ort, dass er in Kelkheim 
 der letzte Fachmann ist, der dieses anspruchsvolle Handwerk (Zitat: ,,Rund 
 ist immer besonders schwierig“) noch beherrscht.</p><p>Aber auch das Verlei
 men, Montieren, Schleifen, Ölen und Wachsen&nbsp; ist Handarbeit. Dies sowi
 e das vorrangig eingesetzte Nussbaumholz sorgen dafür, dass jeder Hocker ei
 n Unikat wird.</p><p><img src="images/MdJ2019_4.JPG" alt="MdJ2019 4" /></p>
 <p>Walnussbäume gibt es selten, ihr Holz zeichnet sich aber durch besondere
  Eigenschaften (hart, gut zu verarbeiten, feinporig, warmer Farbton …) aus.
  Diese positiven Eigenschaften kommen bei dem eher zurückhaltenden Design d
 es Hockers besonders gut zur Geltung.</p><p>Für das Pressegespräch hatten L
 anges noch eine Besonderheit mitgebracht – den ,,Gral“ mit Blattgold belegt
  (auch dies eine alte Handwerkskunst!) und anschließend lackiert. Besonders
  beliebt ist diese Ausführung z.B. in China.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Da die
 se Variante aber etwas empfindlicher ist, wurde der Hocker im Anschluss wie
 der in die Firma mitgenommen.</p><p>Zum Abschluss äußerte Andrea Hillebrech
 t-Schulte die Hoffnung, dass es weitere Kelkheimer Möbelhäuser gibt, deren 
 Produkte in den nächsten Jahren im Museum als ,,Möbel des Jahres“ gezeigt w
 erden können.</p><p><img src="images/MdJ2019_6.jpg" alt="MdJ2019 6" /></p><
 p>Auch Bürgermeister Albrecht Kündiger zeigte sich äußerst erfreut darüber,
  dass es in Kelkheim nach wie vor Schreinereien gibt, die mit innovativen I
 deen und alter Handwerkskunst Kelkheims Ruf als Möbelstadt aufrechterhalten
 . Auch er hofft auf eine Wiederholung bzw. Fortsetzung der Zusammenarbeit z
 wischen dem Museum Kelkheim und Kelkheimer Firmen in den nächsten Jahren.</
 p><p>Im Anschluss an den offiziellen Teil nahmen sich alle Anwesenden nicht
  nur für die obligatorischen Fotos, sondern auch für Gespräche Zeit.</p><p>
 <img src="images/MdJ2019_7.JPG" alt="MdJ2019 7" /></p><p><em>V.l.: Tobias D
 uckhorn, Andrea Hillebrecht-Schulte, Ulf Buhs sowie Sabine und Dieter Lange
 </em></p><p>Erwähnt werden soll noch, dass das Projekt ,,MdJ“ nur möglich i
 st, wenn viele helfende Hände beteiligt sind. Das Design hat auch in diesem
  Fall wieder Susanne Michelsky verantwortet, die Inhalte entstanden in enge
 r Abstimmung zwischen der Firma Lange und dem Museumsverein, den Walnussbau
 m hat Wolfgang Pfankuch fotografiert, bearbeitet wurde das Foto von Hartmut
  Hartleb.</p><p>Text: Andrea Hillebrecht-Schulte</p><p>Fotos: Christine Mic
 hel</p>
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt; background-col
 or: #ffffff; color: #993300;"><strong>Präsentation ,,Möbel des Jahres 2019“
  </strong></span></p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/MdJ2019
 _1.jpg" alt="MdJ2019 1" /></p><p>Am 8.2.2019 präsentierte der Museumsverein
  das diesjährige Möbel des Jahres, den Hocker ,,Gral“ von Innenausbau Lange
 .</p><p>Einführend erläuterte 2. Vorsitzende Andrea Hillebrecht-Schulte den
  Vertretern der Presse und weiteren Gästen, wie es zur Auswahl des Möbels k
 am und warum ausgerechnet ein auf den ersten Blick eher unscheinbares Möbel
 stück ins Blickfeld rückte.</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/imag
 es/MdJ2019_2.JPG" alt="MdJ2019 2" /></p><p>Der Museumsverein präsentiert se
 it 2012 ein MdJ, dafür wurden bisher immer Möbel aus der Vergangenheit ausg
 ewählt, z.B. ein Frankfurter Schrank, Meisterstücke Kelkheimer Schreiner us
 w. In diesem Jahr wollte der Verein zeigen, dass Kelkheimer Möbelbetriebe a
 uch heute noch qualitativ hochwertige Möbel entwickeln und fertigen, indem 
 sie alte Handwerkstechniken mit technisch anspruchsvoller Maschinenarbeit u
 nd modernem Design verbinden.</p><p>Hierfür ist der ,,Gral“ ein perfektes B
 eispiel. Von Dieter Lange, Tobias Duckhorn und dem Team von Innenausbau Lan
 ge vor einigen Jahren entwickelt, entsteht er in einem halben Tag an der Ma
 schine und einem halben Tag Handarbeit. &nbsp;&nbsp;Bei der Entwicklung kam
  den Verantwortlichen natürlich die langjährige Erfahrung mit Massivholzpro
 duktion und passgenauem Innenausbau zugute (die Firma Lange Innenausbau wur
 de 1980 von Dieter und Sabine Lange gegründet).</p><p><img src="https://mus
 eum-kelkheim.de/images/MdJ2019_3.JPG" alt="MdJ2019 3" /></p><p><em>V.l.: To
 bias Duckhorn, Ulf Buhs sowie Sabine und Dieter Lange; rechtes Foto: Dieter
  Lange mit dem "Gold-Gral"</em></p><p>Dabei ist der Anteil des Drechslers U
 lf Buhs besonders wichtig. Er erläuterte den Gästen vor Ort, dass er in Kel
 kheim der letzte Fachmann ist, der dieses anspruchsvolle Handwerk (Zitat: ,
 ,Rund ist immer besonders schwierig“) noch beherrscht.</p><p>Aber auch das 
 Verleimen, Montieren, Schleifen, Ölen und Wachsen&nbsp; ist Handarbeit. Die
 s sowie das vorrangig eingesetzte Nussbaumholz sorgen dafür, dass jeder Hoc
 ker ein Unikat wird.</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/MdJ2
 019_4.JPG" alt="MdJ2019 4" /></p><p>Walnussbäume gibt es selten, ihr Holz z
 eichnet sich aber durch besondere Eigenschaften (hart, gut zu verarbeiten, 
 feinporig, warmer Farbton …) aus. Diese positiven Eigenschaften kommen bei 
 dem eher zurückhaltenden Design des Hockers besonders gut zur Geltung.</p><
 p>Für das Pressegespräch hatten Langes noch eine Besonderheit mitgebracht –
  den ,,Gral“ mit Blattgold belegt (auch dies eine alte Handwerkskunst!) und
  anschließend lackiert. Besonders beliebt ist diese Ausführung z.B. in Chin
 a.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Da diese Variante aber etwas empfindlicher ist, 
 wurde der Hocker im Anschluss wieder in die Firma mitgenommen.</p><p>Zum Ab
 schluss äußerte Andrea Hillebrecht-Schulte die Hoffnung, dass es weitere Ke
 lkheimer Möbelhäuser gibt, deren Produkte in den nächsten Jahren im Museum 
 als ,,Möbel des Jahres“ gezeigt werden können.</p><p><img src="https://muse
 um-kelkheim.de/images/MdJ2019_6.jpg" alt="MdJ2019 6" /></p><p>Auch Bürgerme
 ister Albrecht Kündiger zeigte sich äußerst erfreut darüber, dass es in Kel
 kheim nach wie vor Schreinereien gibt, die mit innovativen Ideen und alter 
 Handwerkskunst Kelkheims Ruf als Möbelstadt aufrechterhalten. Auch er hofft
  auf eine Wiederholung bzw. Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen dem Mus
 eum Kelkheim und Kelkheimer Firmen in den nächsten Jahren.</p><p>Im Anschlu
 ss an den offiziellen Teil nahmen sich alle Anwesenden nicht nur für die ob
 ligatorischen Fotos, sondern auch für Gespräche Zeit.</p><p><img src="https
 ://museum-kelkheim.de/images/MdJ2019_7.JPG" alt="MdJ2019 7" /></p><p><em>V.
 l.: Tobias Duckhorn, Andrea Hillebrecht-Schulte, Ulf Buhs sowie Sabine und 
 Dieter Lange</em></p><p>Erwähnt werden soll noch, dass das Projekt ,,MdJ“ n
 ur möglich ist, wenn viele helfende Hände beteiligt sind. Das Design hat au
 ch in diesem Fall wieder Susanne Michelsky verantwortet, die Inhalte entsta
 nden in enger Abstimmung zwischen der Firma Lange und dem Museumsverein, de
 n Walnussbaum hat Wolfgang Pfankuch fotografiert, bearbeitet wurde das Foto
  von Hartmut Hartleb.</p><p>Text: Andrea Hillebrecht-Schulte</p><p>Fotos: C
 hristine Michel</p>
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