BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//jEvents 2.0 for Joomla//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20171029T020000
RDATE:20180325T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20181028T020000
RDATE:20190331T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20191027T020000
RDATE:20200329T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20201025T020000
RDATE:20210328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20211031T020000
RDATE:20220327T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20221030T020000
RDATE:20230326T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20231029T020000
RDATE:20240331T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20241027T020000
RDATE:20250330T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20251026T020000
RDATE:20260329T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20261025T020000
RDATE:20270328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20271031T020000
RDATE:20280326T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20281029T020000
RDATE:20290325T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20291028T020000
RDATE:20300331T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20301027T020000
RDATE:20310330T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20311026T020000
RDATE:20320328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20170504T190000
RDATE:20171029T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20180325T030000
RDATE:20181028T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20190331T030000
RDATE:20191027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20200329T030000
RDATE:20201025T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20210328T030000
RDATE:20211031T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20220327T030000
RDATE:20221030T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20230326T030000
RDATE:20231029T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20240331T030000
RDATE:20241027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20250330T030000
RDATE:20251026T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20260329T030000
RDATE:20261025T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20270328T030000
RDATE:20271031T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20280326T030000
RDATE:20281029T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20290325T030000
RDATE:20291028T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20300331T030000
RDATE:20301027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20310330T030000
RDATE:20311026T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:02862704b3cfa0776503bb801aa3c6ff
CATEGORIES:Termine
CREATED:20180614T175131
SUMMARY:Chagall-Führung als Dank für Unterstützer des Bürgerbegehrens  (Artikel von Jürgen Moog)
DESCRIPTION:<p>Am 16.04.2018 übergaben die Initiatoren des Bürgerbegehrens im Kelkheime
 r Rathaus einen Ordner mit 4.484 Unterschriften an Bürgermeister Albrecht K
 ündiger. Die superschnelle Überprüfung der Unterschriften durch die Stadtve
 rwaltung gleich am Tage der Unterschriftenübergabe ergab, dass 4.185 Unters
 chriften gültig waren. Das sind fast 2.000 Unterschriften mehr als sie für 
 ein erfolgreiches Bürgerbegehren benötigt worden waren.</p><p><img src="ima
 ges/MKChagallDankVortrag9.jpg" alt="MKChagallDankVortrag9" /></p><p><em>Übe
 rgabe der Unterschriftenlisten am 16.04.2018. V.l.: Hiltrud Bracht, Wolfgan
 g Zengerling, Reinhard Herr, Christa Wittekind, Dr. Thomas Zellhover und Bü
 rgermeister Albrecht Kündiger</em></p><p>Zum Dank für diese grandiose Leist
 ung hat der Museumsverein die Initiatoren des Bürgerbegehrens, das Vertraue
 nsteam und die Unterschriftensammler sowie Vertreter der Stellen, bei denen
  Unterschriften auslagen, am Samstag, dem 05.05.2018, 19:00 Uhr in das Muse
 um Kelkheim zu einer Einführung in die Sonderausstellung MARC CHAGALL – BIL
 DER ZUR BIBEL eingeladen.</p><p>Der Vorsitzende des Museumsvereins Jürgen M
 oog konnte über 50 Unterstützer, darunter auch den Kreistagsvorsitzenden Wo
 lfgang Männer, bei der Dankveranstaltung im Museum Kelkheim begrüßen.</p><p
 ><img src="images/MKChagallDankVortrag1.jpg" alt="MKChagallDankVortrag1" />
 </p><p><em>V.l.: 2. Vorsitzende und Schatzmeisterin Edelgard Kleemann, 2. V
 orsitzende Andrea Hillebrecht-Schulte und 1. Vorsitzender Jürgen Moog</em><
 /p><p>Jürgen Moog nutzte die Gelegenheit, einen <strong>Überblick auf die E
 ntwicklung des Museums von den Anfängen bis hin zu den notwendigen Umzugsbe
 strebungen</strong> zu geben. &nbsp;</p><p>Schon vor hundert Jahren gab es 
 Ideen für ein Museum in Kelkheim, doch erst in <strong>1958</strong> kündig
 ten Heimatkundler Martin Pleines und Bürgermeister Stephan Bestrebungen an,
  die Alte Kirche in Hornau für ein Museum zu renovieren. Das wurde jedoch d
 ann doch nicht umgesetzt.</p><p>Als in <strong>1985 </strong>der Förderkrei
 s Handwerk e.V. gegründet wurde, sammelten engagierte Kelkheimer Bürger Obj
 ekte aus dem Bereich Holz- und Möbelhandwerk mit dem Ziel, das traditionell
 e Möbelhandwerk Kelkheims zu bewahren, zu erforschen und öffentlich auszust
 ellen.</p><p>Folgerichtig wurde <strong>1987 </strong>der Museumsverein Kel
 kheim gegründet. Es vergingen weitere Jahre, bis in ein museales Rahmenkonz
 ept für den Aufbau des Museums Kelkheim entwickelt und in <strong>1999</str
 ong> vom Hessischen Museumsverband als <strong>Spezialmuseum für Möbelhandw
 erk und Stadtgeschichte</strong> gefördert wurde.</p><p>In <strong>2002 </s
 trong>konnte das Museum Kelkheim in angemieteten Räumen in der Frankfurter 
 Straße 21 eröffnet werden.</p><p>Aufgrund zu geringer Ausstellungsfläche, f
 ehlender Barrierefreiheit, unzureichender sanitärer Verhältnisse und ungüns
 tiger Lage im Hinterhof ohne Parkplatz, gab es Bestrebungen, das Museum in 
 geeigneteren Räumlichkeiten unterzubringen. Als in <strong>2012</strong> ei
 n Rahmenkonzept für ein neues Museum in der Altstadt (Hauptstraße) unter Ei
 nbindung des Hessischen Museumsverbandes entwickelt wurde, übernahm die Sta
 dt die Trägerschaft für das Museum.</p><p>In <strong>2014</strong> kaufte d
 ie Städtische Entwicklungsgesellschaft (STEG) Kelkheim das ehemalige Pfarrg
 emeindezentrum St. Franziskus, Feldbergstr. 34 am Mühlgrundpark, um dort da
 s Museum Kelkheim einzurichten. Damit eröffnete sich für das Museum Kelkhei
 m die einmalige Chance dieses nun städtische Gebäude als offenes und aktive
 s Kommunikationszentrum weiter zu führen und auszubauen. In diesem Sinne en
 tstanden in <strong>2015</strong> und <strong>2016</strong> auf der Basis d
 es Rahmenkonzeptes Museum Altstadt die Feinkonzepte für ein neues Museum in
  der Feldbergstr. 34.</p><p><strong><img src="images/MKChagallDankVortrag2.
 jpg" alt="MKChagallDankVortrag2" />&nbsp;</strong></p><p>Im Zuge neuer poli
 tischer Mehrheiten im Stadtparlament wurde eine Kostendeckelung für die San
 ierungsmaßnahmen bei 860.000€ beschlossen. Die am <strong>30.04.2017 </stro
 ng>vorgelegte Kostenberechnung des Architektenbüros Gillenkirch lag mit 1.1
 90.000€ für die Sanierung des Pfarrzentrums deutlich über dem Kostendeckel.
 </p><p>Nach der Rücksprache mit Bürgermeister und Architekt Gillenkirch nah
 m der Museumsverein Abstand davon, diese Kosten durch Reduzierung auf unbed
 ingt notwendige Maßnahmen unter die 860.000€ zu bringen. Stattdessen trug d
 as Museumsteam das Museumskonzept in allen Fraktionen vor und erhielt dabei
  viel Zustimmung.</p><p>Im <strong>November 2017 </strong>kündigten UKW und
  FDP an, dass sie den Beschluss in die Stadtverordnetenversammlung einbring
 en wollen, das ehemalige Pfarrzentrum St. Franziskus abzureißen, dort bezah
 lbaren Wohnraum zu schaffen, das Museum Kelkheim am alten Standort zu belas
 sen und das ehemalige Feuerwehrgrundstück in Münster zu verkaufen. Der Muse
 umsverein startete daraufhin eine Unterschriftsaktion hiergegen, die 659 Un
 terschriften ergab.</p><p>Leider ließen sich die beiden Fraktionen nicht be
 eindrucken und brachten ihren Beschlussantrag am <strong>18.12.2017</strong
 > und auch bei der Wiederholungsabstimmung am <strong>19.02.2018</strong> d
 urch.</p><p>Drei Wochen nach dem Stadtverordnetenbeschluss vom 19.02.2018 w
 urde der Fischbacher Unternehmer Wolfgang Zengerling von der Ehefrau des Ho
 rnauers Willi-Heinz Jost gebeten, etwas gegen den Beschluss zu unternehmen.
  Wolfgang Zengerling sprach u.a. Hiltrud Bracht, Gertrud Müller, Christa Wi
 ttekind, Reinhard Herr und Dr. Thomas Zellhofer an. Die drei letztgenannten
  erklärten sich bereit als Vertrauensteam das Bürgerbegehren zu betreiben. 
 Mit juristischer Unterstützung wurde die Unterschriftsliste kreiert, dann e
 in Infoflyer erstellt und am <strong>22.03.2018</strong> in einem Presseges
 präch im Arkadenhotel das Bürgerbegehren vorgestellt.</p><p>Das Team um Dr.
  Thomas Zellhofer, Christa Wittekind, Hiltrud Bracht und Reinhard Herr</p><
 ul><li>mit ca. 40 Unterschriftensammlern</li><li>zahlreichen Geschäften, Re
 staurants, Bäckerei, Metzgerei und Apotheke, in denen Unterschriftslisten a
 uslagen sowie</li><li>mit Infoständen auf Märkten und in Stadtteilen</li></
 ul><p>schaffte es tatsächlich, binnen der verbleibenden drei Wochen (vom 22
 . März bis zum 15. April) die 4.484 Unterschriften zusammenzubringen. Ungla
 ublich und wunderbar!</p><p><img src="images/MKChagallDankVortrag3.jpg" alt
 ="MKChagallDankVortrag3" /></p><p><em>rechts: Historiker Rüdiger Kraatz</em
 ></p><p>Natürlich war das Hauptziel des Bürgerbegehrens der Erhalt von St. 
 Franziskus. Daneben eröffnet das Bürgerbegehren die Chance für den Museumsv
 erein, das seit sechs Jahren verfolgte Museumskonzept mit einer deutlichen 
 flächenmäßigen und thematischen Erweiterung doch noch umzusetzen. Dafür bed
 ankte sich Jürgen Moog im Namen des Museumsvereins sehr herzlich. <strong>D
 ie Leistung der Initiatoren und Helfer des Bürgerbegehrens verdient höchste
 s Lob und besondere Anerkennung!</strong></p><p><strong><img src="images/MK
 ChagallDankVortrag4.jpg" alt="MKChagallDankVortrag4" /></strong></p><p>Nach
  dieser Ansprache gab Museumspädagogin Marianne Bopp eine <strong>Einführun
 g in die Sonderausstellung MARC CHAGALL – BILDER ZUR BIBEL</strong>.</p><p>
 <img src="images/MKChagallDankVortrag7.jpg" alt="MKChagallDankVortrag7" /><
 /p><p>Sie berichtete über das Leben von Marc Chagall und seine Beweggründe 
 für die drei Bilderzyklen. Anhand von ausgewählten Bildern ging sie neben d
 em Inhaltlichen auch auf die schwierige Drucktechnik der Lithografien ein.<
 /p><p>Der <strong>Sprecher der Bürgerinitiative Dr. Thomas Zellhofer</stron
 g> würdigte seinerseits die Leistungen seines Teams und der Unterstützer, i
 nsbesondere auch der Damen.</p><p><img src="images/MKChagallDankVortrag5.jp
 g" alt="MKChagallDankVortrag5" /></p><p>Er wies daraufhin, dass der Prozent
 satz von Unterschriften der Wahlberechtigten in Hornau und Münster am höchs
 ten war.</p><p><img src="images/MKChagallDankVortrag6.jpg" alt="MKChagallDa
 nkVortrag6" /></p><p>Zum Fortgang des Verfahrens geht er ganz sicher von ei
 nem Votum der Stadtverordneten für die Zulässigkeit des Bürgerentscheides a
 us und kündigt einen engagierten Wahlkampf an.</p><p><img src="images/MKCha
 gallDankVortrag8.jpg" alt="MKChagallDankVortrag8" /></p><p>Den Abschluss de
 r Veranstaltung im Museum bildeten angeregte Gespräche bei Wein und Käse!</
 p><p>Fotos: Wolfgang Pfankuch und Jürgen Moog</p><p>Text: Jürgen Moog</p>
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Am 16.04.2018 übergaben die Initiatoren des Bürgerbegehrens im Kelkheime
 r Rathaus einen Ordner mit 4.484 Unterschriften an Bürgermeister Albrecht K
 ündiger. Die superschnelle Überprüfung der Unterschriften durch die Stadtve
 rwaltung gleich am Tage der Unterschriftenübergabe ergab, dass 4.185 Unters
 chriften gültig waren. Das sind fast 2.000 Unterschriften mehr als sie für 
 ein erfolgreiches Bürgerbegehren benötigt worden waren.</p><p><img src="htt
 ps://museum-kelkheim.de/images/MKChagallDankVortrag9.jpg" alt="MKChagallDan
 kVortrag9" /></p><p><em>Übergabe der Unterschriftenlisten am 16.04.2018. V.
 l.: Hiltrud Bracht, Wolfgang Zengerling, Reinhard Herr, Christa Wittekind, 
 Dr. Thomas Zellhover und Bürgermeister Albrecht Kündiger</em></p><p>Zum Dan
 k für diese grandiose Leistung hat der Museumsverein die Initiatoren des Bü
 rgerbegehrens, das Vertrauensteam und die Unterschriftensammler sowie Vertr
 eter der Stellen, bei denen Unterschriften auslagen, am Samstag, dem 05.05.
 2018, 19:00 Uhr in das Museum Kelkheim zu einer Einführung in die Sonderaus
 stellung MARC CHAGALL – BILDER ZUR BIBEL eingeladen.</p><p>Der Vorsitzende 
 des Museumsvereins Jürgen Moog konnte über 50 Unterstützer, darunter auch d
 en Kreistagsvorsitzenden Wolfgang Männer, bei der Dankveranstaltung im Muse
 um Kelkheim begrüßen.</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/MKC
 hagallDankVortrag1.jpg" alt="MKChagallDankVortrag1" /></p><p><em>V.l.: 2. V
 orsitzende und Schatzmeisterin Edelgard Kleemann, 2. Vorsitzende Andrea Hil
 lebrecht-Schulte und 1. Vorsitzender Jürgen Moog</em></p><p>Jürgen Moog nut
 zte die Gelegenheit, einen <strong>Überblick auf die Entwicklung des Museum
 s von den Anfängen bis hin zu den notwendigen Umzugsbestrebungen</strong> z
 u geben. &nbsp;</p><p>Schon vor hundert Jahren gab es Ideen für ein Museum 
 in Kelkheim, doch erst in <strong>1958</strong> kündigten Heimatkundler Mar
 tin Pleines und Bürgermeister Stephan Bestrebungen an, die Alte Kirche in H
 ornau für ein Museum zu renovieren. Das wurde jedoch dann doch nicht umgese
 tzt.</p><p>Als in <strong>1985 </strong>der Förderkreis Handwerk e.V. gegrü
 ndet wurde, sammelten engagierte Kelkheimer Bürger Objekte aus dem Bereich 
 Holz- und Möbelhandwerk mit dem Ziel, das traditionelle Möbelhandwerk Kelkh
 eims zu bewahren, zu erforschen und öffentlich auszustellen.</p><p>Folgeric
 htig wurde <strong>1987 </strong>der Museumsverein Kelkheim gegründet. Es v
 ergingen weitere Jahre, bis in ein museales Rahmenkonzept für den Aufbau de
 s Museums Kelkheim entwickelt und in <strong>1999</strong> vom Hessischen M
 useumsverband als <strong>Spezialmuseum für Möbelhandwerk und Stadtgeschich
 te</strong> gefördert wurde.</p><p>In <strong>2002 </strong>konnte das Muse
 um Kelkheim in angemieteten Räumen in der Frankfurter Straße 21 eröffnet we
 rden.</p><p>Aufgrund zu geringer Ausstellungsfläche, fehlender Barrierefrei
 heit, unzureichender sanitärer Verhältnisse und ungünstiger Lage im Hinterh
 of ohne Parkplatz, gab es Bestrebungen, das Museum in geeigneteren Räumlich
 keiten unterzubringen. Als in <strong>2012</strong> ein Rahmenkonzept für e
 in neues Museum in der Altstadt (Hauptstraße) unter Einbindung des Hessisch
 en Museumsverbandes entwickelt wurde, übernahm die Stadt die Trägerschaft f
 ür das Museum.</p><p>In <strong>2014</strong> kaufte die Städtische Entwick
 lungsgesellschaft (STEG) Kelkheim das ehemalige Pfarrgemeindezentrum St. Fr
 anziskus, Feldbergstr. 34 am Mühlgrundpark, um dort das Museum Kelkheim ein
 zurichten. Damit eröffnete sich für das Museum Kelkheim die einmalige Chanc
 e dieses nun städtische Gebäude als offenes und aktives Kommunikationszentr
 um weiter zu führen und auszubauen. In diesem Sinne entstanden in <strong>2
 015</strong> und <strong>2016</strong> auf der Basis des Rahmenkonzeptes Mu
 seum Altstadt die Feinkonzepte für ein neues Museum in der Feldbergstr. 34.
 </p><p><strong><img src="https://museum-kelkheim.de/images/MKChagallDankVor
 trag2.jpg" alt="MKChagallDankVortrag2" />&nbsp;</strong></p><p>Im Zuge neue
 r politischer Mehrheiten im Stadtparlament wurde eine Kostendeckelung für d
 ie Sanierungsmaßnahmen bei 860.000€ beschlossen. Die am <strong>30.04.2017 
 </strong>vorgelegte Kostenberechnung des Architektenbüros Gillenkirch lag m
 it 1.190.000€ für die Sanierung des Pfarrzentrums deutlich über dem Kostend
 eckel.</p><p>Nach der Rücksprache mit Bürgermeister und Architekt Gillenkir
 ch nahm der Museumsverein Abstand davon, diese Kosten durch Reduzierung auf
  unbedingt notwendige Maßnahmen unter die 860.000€ zu bringen. Stattdessen 
 trug das Museumsteam das Museumskonzept in allen Fraktionen vor und erhielt
  dabei viel Zustimmung.</p><p>Im <strong>November 2017 </strong>kündigten U
 KW und FDP an, dass sie den Beschluss in die Stadtverordnetenversammlung ei
 nbringen wollen, das ehemalige Pfarrzentrum St. Franziskus abzureißen, dort
  bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, das Museum Kelkheim am alten Standort zu
  belassen und das ehemalige Feuerwehrgrundstück in Münster zu verkaufen. De
 r Museumsverein startete daraufhin eine Unterschriftsaktion hiergegen, die 
 659 Unterschriften ergab.</p><p>Leider ließen sich die beiden Fraktionen ni
 cht beeindrucken und brachten ihren Beschlussantrag am <strong>18.12.2017</
 strong> und auch bei der Wiederholungsabstimmung am <strong>19.02.2018</str
 ong> durch.</p><p>Drei Wochen nach dem Stadtverordnetenbeschluss vom 19.02.
 2018 wurde der Fischbacher Unternehmer Wolfgang Zengerling von der Ehefrau 
 des Hornauers Willi-Heinz Jost gebeten, etwas gegen den Beschluss zu untern
 ehmen. Wolfgang Zengerling sprach u.a. Hiltrud Bracht, Gertrud Müller, Chri
 sta Wittekind, Reinhard Herr und Dr. Thomas Zellhofer an. Die drei letztgen
 annten erklärten sich bereit als Vertrauensteam das Bürgerbegehren zu betre
 iben. Mit juristischer Unterstützung wurde die Unterschriftsliste kreiert, 
 dann ein Infoflyer erstellt und am <strong>22.03.2018</strong> in einem Pre
 ssegespräch im Arkadenhotel das Bürgerbegehren vorgestellt.</p><p>Das Team 
 um Dr. Thomas Zellhofer, Christa Wittekind, Hiltrud Bracht und Reinhard Her
 r</p><ul><li>mit ca. 40 Unterschriftensammlern</li><li>zahlreichen Geschäft
 en, Restaurants, Bäckerei, Metzgerei und Apotheke, in denen Unterschriftsli
 sten auslagen sowie</li><li>mit Infoständen auf Märkten und in Stadtteilen<
 /li></ul><p>schaffte es tatsächlich, binnen der verbleibenden drei Wochen (
 vom 22. März bis zum 15. April) die 4.484 Unterschriften zusammenzubringen.
  Unglaublich und wunderbar!</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/imag
 es/MKChagallDankVortrag3.jpg" alt="MKChagallDankVortrag3" /></p><p><em>rech
 ts: Historiker Rüdiger Kraatz</em></p><p>Natürlich war das Hauptziel des Bü
 rgerbegehrens der Erhalt von St. Franziskus. Daneben eröffnet das Bürgerbeg
 ehren die Chance für den Museumsverein, das seit sechs Jahren verfolgte Mus
 eumskonzept mit einer deutlichen flächenmäßigen und thematischen Erweiterun
 g doch noch umzusetzen. Dafür bedankte sich Jürgen Moog im Namen des Museum
 svereins sehr herzlich. <strong>Die Leistung der Initiatoren und Helfer des
  Bürgerbegehrens verdient höchstes Lob und besondere Anerkennung!</strong><
 /p><p><strong><img src="https://museum-kelkheim.de/images/MKChagallDankVort
 rag4.jpg" alt="MKChagallDankVortrag4" /></strong></p><p>Nach dieser Ansprac
 he gab Museumspädagogin Marianne Bopp eine <strong>Einführung in die Sonder
 ausstellung MARC CHAGALL – BILDER ZUR BIBEL</strong>.</p><p><img src="https
 ://museum-kelkheim.de/images/MKChagallDankVortrag7.jpg" alt="MKChagallDankV
 ortrag7" /></p><p>Sie berichtete über das Leben von Marc Chagall und seine 
 Beweggründe für die drei Bilderzyklen. Anhand von ausgewählten Bildern ging
  sie neben dem Inhaltlichen auch auf die schwierige Drucktechnik der Lithog
 rafien ein.</p><p>Der <strong>Sprecher der Bürgerinitiative Dr. Thomas Zell
 hofer</strong> würdigte seinerseits die Leistungen seines Teams und der Unt
 erstützer, insbesondere auch der Damen.</p><p><img src="https://museum-kelk
 heim.de/images/MKChagallDankVortrag5.jpg" alt="MKChagallDankVortrag5" /></p
 ><p>Er wies daraufhin, dass der Prozentsatz von Unterschriften der Wahlbere
 chtigten in Hornau und Münster am höchsten war.</p><p><img src="https://mus
 eum-kelkheim.de/images/MKChagallDankVortrag6.jpg" alt="MKChagallDankVortrag
 6" /></p><p>Zum Fortgang des Verfahrens geht er ganz sicher von einem Votum
  der Stadtverordneten für die Zulässigkeit des Bürgerentscheides aus und kü
 ndigt einen engagierten Wahlkampf an.</p><p><img src="https://museum-kelkhe
 im.de/images/MKChagallDankVortrag8.jpg" alt="MKChagallDankVortrag8" /></p><
 p>Den Abschluss der Veranstaltung im Museum bildeten angeregte Gespräche be
 i Wein und Käse!</p><p>Fotos: Wolfgang Pfankuch und Jürgen Moog</p><p>Text:
  Jürgen Moog</p>
DTSTAMP:20260419T085531
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20180505T190000
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
END:VEVENT
END:VCALENDAR