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SUMMARY:Die Expedition Custine in den Taunus (Artikel von Dr. Dr. Mark Scheibe)
LOCATION:Museum Kelkheim
DESCRIPTION:„Die Expedition Custine in den Taunus \n– Rheinland-Pfalz, Hessen und die g
 escheiterte Freiheit 1792/93“\n \n \nVortrag von Dr. Dr. Mark Scheibe im Mu
 seum Kelkheim \nzur Ausstellung im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt  \nIm 
 Herbst/Winter 1792/93 standen der Taunus und das Rhein-Main-Gebiet kurzzeit
 ig im Mittelpunkt der Geschehnisse der Französischen Revolution. Unter dem 
 Motto „Frieden den Hütten, Krieg den Palästen“ kamen die Soldaten auch nach
  Eppstein, Kelkheim und Königstein, doch mit den Plünderungen der Gemeindek
 assen wurden sie von der Bevölkerung bald als „Freiheitsschwindler“ beschim
 pft. Die von ihrem Oberbefehlshaber Custine initiierte Mainzer Republik sch
 eiterte, auch weil die vorgeblichen Demokraten mit roher Gewalt, Erpressung
 en und Geiselnahmen vorgingen, um die Einwohner zu den Wahlen zu zwingen. D
 ie viel geschmähten Akteure wurden nach dem gescheiterten Feldzug mit Gefän
 gnisstrafen unter anderem auf Burg Königstein belegt.\n\n.\nAls französisch
 e Soldaten am 21. Oktober 1792 auf dem Schlossberg oberhalb von Marxheim be
 i Hofheim eine meterhohe Pechfackel entzündeten, stand dem Taunus die Epoch
 e der Französischen Revolution bevor: Mit diesem Signal sollten die nach Fr
 ankfurt marschierenden Truppen eine Verbindung nach Mainz halten. Kurz dara
 uf erreichten sie auch Kelkheim und Umgebung.\n\nDoch was war das für eine 
 Zeit, die nun auf unsere Region zukam?\nSeit drei Jahren herrschte in Paris
  bereits der Ausnahmezustand, nachdem von dort aus die Truppen endete mit d
 er Kanonade von Valmy, von der Goethe als Augenzeuge berichtet haben wollte
 , daß „von hier und jetzt eine neue Epoche der Weltgeschichte ausging“. Zwe
 i Tage danach setzte sich die im Elsaß stationierte französische Rheinarmee
  in Bewegung, die unter ihrem Oberfehlshaber Custine innerhalb kurzer Zeit 
 über Mainz und Frankfurt bis an die Lahn und die Wetterau gelangen konnte. 
 Custine aber, von dem man sagte, daß vor ihm die Mauern deutscher Städte wi
 e vor einem zweiten Joshua gleichsam einfielen, hatte mit seinem Motto „Kri
 eg den Palästen, Frieden den Hütten“ weder politisch noch militärisch Glück
 . Bald schon von Preußen und Hessen zurückgetrieben, Königstein in Flammen,
  zog er sich auf die linke Rheinseite zurück.\n\nVon den Franzosen verursac
 hter Brand von Königstein in der Nacht vom 7./8. Dezember 1792, um freies S
 chussfeld auf die preußischen Belagerer zu bekommen (Ausschnitt)\nDurch die
  Plünderung der Ämter, um mit dem Geld die Truppen zu bezahlen, wurden die 
 Franzosen überall bald als „Freiheitsschwindler“ beschimpft. In Rheinhessen
  und Rheinpfalz versuchte der militärisch stark bedrängte Custine noch eine
 n Erfolg mit den Wahlen zur Mainzer Republik zu erringen, doch seine Akteur
 e gingen mit roher Gewalt, Erpressungen und Geiselnahmen vor, um die Einwoh
 ner zu den Wahlen zu zwingen, was die Bevölkerung mit einer rigorosen Ableh
 nung der angeblichen Demokraten quittierte.\n\nDie vorgeblichen Freiheitskä
 mpfer wurden nach dem Fall von Mainz im Juli 1793 mit Gefängnisstrafen auf 
 Ehrenbreitstein und auf der Burg Königstein belegt. Custine selbst endete i
 m August 1793 in Paris unter der Guillotine.\nDr. Dr. Mark Scheibe\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt; color: #ff0000
 ;"><strong>„Die Expedition Custine in den Taunus </strong></span></p><p sty
 le="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #ff0000;"><st
 rong>– Rheinland-Pfalz, Hessen und die gescheiterte Freiheit 1792/93“</stro
 ng></span><strong><br /> <br /> </strong></p><p style="text-align: center;"
 ><span style="font-size: 14pt;"><strong>Vortrag von Dr. Dr. Mark Scheibe im
  Museum Kelkheim </strong></span></p><p style="text-align: center;"><span s
 tyle="font-size: 14pt;"><strong>zur Ausstellung im Hessischen Staatsarchiv 
 Darmstadt&nbsp;&nbsp;</strong></span></p><p>Im Herbst/Winter 1792/93 stande
 n der Taunus und das Rhein-Main-Gebiet kurzzeitig im Mittelpunkt der Gesche
 hnisse der Französischen Revolution. Unter dem Motto „Frieden den Hütten, K
 rieg den Palästen“ kamen die Soldaten auch nach Eppstein, Kelkheim und Köni
 gstein, doch mit den Plünderungen der Gemeindekassen wurden sie von der Bev
 ölkerung bald als „Freiheitsschwindler“ beschimpft. Die von ihrem Oberbefeh
 lshaber Custine initiierte Mainzer Republik scheiterte, auch weil die vorge
 blichen Demokraten mit roher Gewalt, Erpressungen und Geiselnahmen vorginge
 n, um die Einwohner zu den Wahlen zu zwingen. Die viel geschmähten Akteure 
 wurden nach dem gescheiterten Feldzug mit Gefängnisstrafen unter anderem au
 f Burg Königstein belegt.</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images
 /ExpeditionCustineVortragMarkScheibe.jpg" alt="ExpeditionCustineVortragMark
 Scheibe" /></p><p>.</p><p>Als französische Soldaten am 21. Oktober 1792 auf
  dem Schlossberg oberhalb von Marxheim bei Hofheim eine meterhohe Pechfacke
 l entzündeten, stand dem Taunus die Epoche der Französischen Revolution bev
 or: Mit diesem Signal sollten die nach Frankfurt marschierenden Truppen ein
 e Verbindung nach Mainz halten. Kurz darauf erreichten sie auch Kelkheim un
 d Umgebung.</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/VortragMarkSc
 heibe10032018_1.JPG" alt="VortragMarkScheibe10032018 1" /></p><p>Doch was w
 ar das für eine Zeit, die nun auf unsere Region zukam?</p><p>Seit drei Jahr
 en herrschte in Paris bereits der Ausnahmezustand, nachdem von dort aus die
  Truppen endete mit der Kanonade von Valmy, von der Goethe als Augenzeuge b
 erichtet haben wollte, daß „von hier und jetzt eine neue Epoche der Weltges
 chichte ausging“. Zwei Tage danach setzte sich die im Elsaß stationierte fr
 anzösische Rheinarmee in Bewegung, die unter ihrem Oberfehlshaber Custine i
 nnerhalb kurzer Zeit über Mainz und Frankfurt bis an die Lahn und die Wette
 rau gelangen konnte. Custine aber, von dem man sagte, daß vor ihm die Mauer
 n deutscher Städte wie vor einem zweiten Joshua gleichsam einfielen, hatte 
 mit seinem Motto „Krieg den Palästen, Frieden den Hütten“ weder politisch n
 och militärisch Glück. Bald schon von Preußen und Hessen zurückgetrieben, K
 önigstein in Flammen, zog er sich auf die linke Rheinseite zurück.</p><p><i
 mg src="https://museum-kelkheim.de/images/BrandKönigstein1.jpg" alt="BrandK
 önigstein1" /></p><p><em>Von den Franzosen verursachter Brand von Königstei
 n in der Nacht vom 7./8. Dezember 1792, um freies Schussfeld auf die preußi
 schen Belagerer zu bekommen (Ausschnitt)</em></p><p>Durch die Plünderung de
 r Ämter, um mit dem Geld die Truppen zu bezahlen, wurden die Franzosen über
 all bald als „Freiheitsschwindler“ beschimpft. In Rheinhessen und Rheinpfal
 z versuchte der militärisch stark bedrängte Custine noch einen Erfolg mit d
 en Wahlen zur Mainzer Republik zu erringen, doch seine Akteure gingen mit r
 oher Gewalt, Erpressungen und Geiselnahmen vor, um die Einwohner zu den Wah
 len zu zwingen, was die Bevölkerung mit einer rigorosen Ablehnung der angeb
 lichen Demokraten quittierte.</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/im
 ages/VortragMarkScheibe10032018_24.jpg" alt="VortragMarkScheibe10032018 24"
  /></p><p>Die vorgeblichen Freiheitskämpfer wurden nach dem Fall von Mainz 
 im Juli 1793 mit Gefängnisstrafen auf Ehrenbreitstein und auf der Burg Köni
 gstein belegt. Custine selbst endete im August 1793 in Paris unter der Guil
 lotine.</p><p>Dr. Dr. Mark Scheibe</p>
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