BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//jEvents 2.0 for Joomla//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20161030T020000
RDATE:20170326T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20171029T020000
RDATE:20180325T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20181028T020000
RDATE:20190331T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20191027T020000
RDATE:20200329T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20201025T020000
RDATE:20210328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20211031T020000
RDATE:20220327T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20221030T020000
RDATE:20230326T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20231029T020000
RDATE:20240331T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20241027T020000
RDATE:20250330T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20251026T020000
RDATE:20260329T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20261025T020000
RDATE:20270328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20271031T020000
RDATE:20280326T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20281029T020000
RDATE:20290325T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20291028T020000
RDATE:20300331T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20301027T020000
RDATE:20310330T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20311026T020000
RDATE:20320328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20161025T110000
RDATE:20161030T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20170326T030000
RDATE:20171029T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20180325T030000
RDATE:20181028T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20190331T030000
RDATE:20191027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20200329T030000
RDATE:20201025T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20210328T030000
RDATE:20211031T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20220327T030000
RDATE:20221030T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20230326T030000
RDATE:20231029T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20240331T030000
RDATE:20241027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20250330T030000
RDATE:20251026T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20260329T030000
RDATE:20261025T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20270328T030000
RDATE:20271031T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20280326T030000
RDATE:20281029T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20290325T030000
RDATE:20291028T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20300331T030000
RDATE:20301027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20310330T030000
RDATE:20311026T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:7387fcecb7af0031cdfe20ecc3db8177
CATEGORIES:Termine
CREATED:20171102T113726
SUMMARY:Präsentation der Abschlusstafel des Gagernrundweges (Artikel Pressemitteilung Kulturreferat / Jürgen Moog)
DESCRIPTION:Präsentation der Abschlusstafel des Gagernrundwegs\n„Sehnsucht nach Hornau“
   -  Friedrich von Gagern auf Java\nZehn Jahre nachdem die Umsetzung der Id
 ee für den Gagernweg begonnen hatte, lud die Stadt Kelkheim am Donnerstag, 
 27.10.2017, 11:00 Uhr die Initiatoren, Organisatoren, Rechercheure, Designe
 r und Sponsoren sowie beteiligte Vereine und die Presse auf den Parkplatz H
 ornauer Str. 134 / Rückseite der Alten Kirche Hornau ein.\n\nBürgermeister 
 Albrecht Kündiger stellte die 21. Informationstafel zum Gagernweg vor, mit 
 der die Informationen an den zehn Stationen des Gagernweges komplettiert wu
 rden.\nRückblick auf das Gagernprojekt und seine Initiatoren \nAm 12. Mai 1
 998 weihte die Stadt Kelkheim anlässlich des 150. Jubiläums der ersten Deut
 schen Nationalversammlung 1848 in Anwesenheit der Präsidentin des Deutschen
  Bundestages, Prof. Rita Süßmuth, die Gagernanlage ein.\nNahezu 10 Jahre sp
 äter beteiligte sich Kelkheim an dem Großprojekt „Geist der Freiheit – Frei
 heit des Geistes“ der Kulturregion Frankfurt-Rhein-Main. In diesem Zusammen
 hang wurde am 3. Oktober 2007 eine Bronzetafel am „Großen Mannstein“ enthül
 lt, welche die Verdienste der Brüder Friedrich, Heinrich und Max von Gagern
  um die Einheit und Freiheit Deutschlands würdigt.\nAls die Kulturregion da
 s Projekt „Wegekultur“ vorstellte, brachte sich die Stadt Kelkheim mit dem 
 „Gagernrundweg“ ein. Seit 2007 wurden in regelmäßigen Abschnitten Informati
 onstafeln in Hornau installiert, welche die Lebensumstände der Familie von 
 Gagern beleuchten. Heute umfasst der Gagernrundweg 21 Tafeln an insgesamt 1
 0 Stationen.\n\nDer Rundweg beginnt auf dem Gelände des ehemaligen Hofguts,
  er führt über die Hornauer Straße und entlang des Liederbaches zwischen „F
 uchshöhle“ und Gagernfriedhof auf ca. zwei Kilometern durch Hornau. \nZu de
 n wichtigsten Stationen zählen\n\n - der Hornauer Friedhof, der an dieser S
 telle 1822 angelegt wurde. Von 1824 bis 1880 fanden 16 Angehörige der Famil
 ie des Hans-Christoph von Gagern hier ihre letzte Ruhestätte.\n - das Gesin
 dehaus des ehemaligen Hofguts und der Gagernplatz an der Rotlintallee mit I
 nformationstafeln zur Familiengeschichte und zu den Biographien der Freiher
 rn von Gagern\n - und die Martinskirche, die als Rundbau einem Entwurf der 
 Frankfurter Paulskirche nachempfunden wurdeDie neu vorgestellte Tafel "Sehn
 sucht nach Hornau - Friedrich von Gagern auf Java" befindet sich an der Sta
 tion 6.\nMit dem Gagernrundweg, der Martinskirche und dem Gagernplatz besit
 zt der Stadtteil Hornau heute ein Alleinstellungsmerkmal mit Orten der Erin
 nerung an die Anfänge der parlamentarischen Demokratie.\nDas ländliche Hofg
 ut in Hornau war nahezu 50 Jahre lang – von 1818 bis 1866 - in politisch tu
 rbulenten Zeiten ein Ort an dem - im Dunstkreis von Frankfurt - freiheitlic
 he Ideen diskutiert und entwickelt wurden. Die Paulskirche in Frankfurt am 
 Main ist das nationale Symbol politischer Freiheit. Heinrich von Gagern war
  dort 1848 der erste Präsident der Frankfurter Nationalversammlung. Mit Han
 s Christoph von Gagern und seinen drei „politischen“ Söhnen Friedrich, Hein
 rich und Maximilian gingen von Hornau wichtige Impulse für die Einheit und 
 Freiheit Deutschlands aus.\nDie Initiative für die Einrichtung der Gagernan
 lage ergriff in 1996 die Historikerin Christa Wittekind, die mit Beharrlich
 keit und viel Überzeugungsarbeit auf der politischen Ebene aber auch privat
  und in Vereinen immer wieder auf die Bedeutung der Freiherrn von Gagern fü
 r Hornau hinwies.\nDie wissenschaftlichen Grundlagen wurden von Stadtarchiv
 ar Dietrich Kleipa erarbeitet. Die Recherchen und maßgeblichen Ausarbeitung
 en sind Museumswissenschaftlerin Monika Öchsner zu verdanken, Ausstellungsd
 esignerin Susanne Michelsky setzte die Recherchen grafisch und ästhetisch u
 m.\nFür die Idee, Projektleitung, wissenschaftliche Begleitung, Realisierun
 g, Sponsorensuche steht die Kulturreferentin der Stadt Kelkheim, Dr. Beate 
 Matuschek.\nZum Gagernrundweg wurde ein Flyer unter dem Titel „Begegnung mi
 t einer berühmten Familie“ veröffentlicht.\nSponsoren\nDer Gagernrundweg, d
 ie Bronzetafel zum Staufenschwur und die Restaurierung der Gagerngräber wur
 den mit Hilfe von Spenden und Sponsorengeldern ermöglicht.\nHierzu zählen:\
 n\n - die Alcoa Foundation, die mit einer großzügigen Spende die Finanzieru
 ng des Gagernrundweg ermöglichte,\n - Dr. Hildegard Bonczkowitz, deren Fami
 lie die Deutsche Einheit am Herzen liegt und die seit fast zwei Jahrzehnten
  maßgeblich Gagernprojekte fördert,\n - Evi Scheiber aus Hornau, die mit Ku
 nstverkäufen Spenden für den Gagernrundweg sammelte,\n - die Heimatforscher
 in Christa Wittekind,\n - die Bürger für Hornau,\n - die Mainova AG,\n - di
 e Taunussparkasse und\n - die Kulturregion Frankfurt Rhein MainKulturrefere
 ntin Dr. Matuschek und ihr Team haben insgesamt 47.000€ Sponsorengelder für
  die Umsetzung des Projektes gesammelt.\n\nv.r. Bürgermeister Albrecht Künd
 iger, Kulturreferentin Dr. Beate Matuschek, Dr. Hildegard Bonczkowitz, Stad
 tarchivar Dietrich Kleipa, Evi Scheiber, Heimatforscherin Christa Wittekind
 , Musumswissenschaftlerin Monika Öchsner und Ausstellungsdesignerin Susanne
  Michelsky\nBürgermeister Albrecht Kündiger bedankte sich bei den Spendern 
 mit Blumen.\nDie Schlusstafel „Sehnsucht nach Hornau – Friedrich von Gagern
  auf Java\nStadtarchivar Dietrich Kleipa schilderte Hintergründe und Umstän
 de der Reise, die Friedrich von Gagern als Militärinspektor der Niederlande
  von 1844 bis 1847 in geheimem Auftrag nach „Niederländisch-Ostindien“ (heu
 te Indonesien) unternahm.\n\nÜber die auf der Tafel festgehaltenen Informat
 ionen hinaus berichtete Herr Kleipa von Friedrichs Erlebnissen mit seinem H
 ausburschen Matthäus Steyer aus Hornau, der ihn begleitete und als Haushofm
 eister eingesetzt war. Leider habe er später aus Langeweile mit Unteroffizi
 eren bis zum delirium tremens getrunken, so dass er ihn mit dem Schiff nach
  Hause schickte – eine Überfahrt, bei der dieser starb. Dabei war der Bursc
 he für Friedrich zunächst ein Stück Heimat gewesen, die er offensichtlich s
 tark vermisste. Von seinem Heimweh zeugen Briefe an seine Mutter.\nFriedric
 h führte ein Reisetagebuch, in dem er die Besonderheiten des damals wenig b
 ekannten „Ostindiens“ festhielt. Außerdem brachte er eine Fülle von präpari
 erten exotischen Tieren für die Sammlung des damaligen Naturhistorischen Mu
 seums im Erbprinzenpalais in Wiesbaden mit.\nMächtige Büffelhörner aus Java
 , die Friedrich seiner Familie geschenkt hatte, zierten die östliche Seiten
 wand des Hofhauses in Hornau. Heute befindet sich noch ein Büffelgehörn am 
 heutigen katholischen Gemeindebüro.\nText: Pressepapier des Kulturreferats 
 ergänzt von Jürgen Moog\nBilder: Wolfgang Pfankuch und Jürgen Moog\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;"><strong style
 ="font-size: 24px;">Präsentation der Abschlusstafel des Gagernrundwegs</str
 ong></span></p><p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;
 "><strong>„Sehnsucht nach Hornau“&nbsp; -&nbsp;&nbsp;</strong></span><span 
 style="font-size: 14pt;"><strong>Friedrich von Gagern auf Java</strong></sp
 an></p><p>Zehn Jahre nachdem die Umsetzung der Idee für den Gagernweg begon
 nen hatte, lud die Stadt Kelkheim am Donnerstag, 27.10.2017, 11:00 Uhr die 
 Initiatoren, Organisatoren, Rechercheure, Designer und Sponsoren sowie bete
 iligte Vereine und die Presse auf den Parkplatz Hornauer Str. 134 / Rücksei
 te der Alten Kirche Hornau ein.</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/
 images/Gagernweg1.jpg" alt="Gagernweg1" /></p><p>Bürgermeister Albrecht Kün
 diger stellte die 21. Informationstafel zum Gagernweg vor, mit der die Info
 rmationen an den zehn Stationen des Gagernweges komplettiert wurden.</p><p>
 <strong>Rückblick auf das Gagernprojekt und seine Initiatoren </strong></p>
 <p>Am 12. Mai 1998 weihte die Stadt Kelkheim anlässlich des 150. Jubiläums 
 der ersten Deutschen Nationalversammlung 1848 in Anwesenheit der Präsidenti
 n des Deutschen Bundestages, Prof. Rita Süßmuth, die Gagernanlage ein.</p><
 p>Nahezu 10 Jahre später beteiligte sich Kelkheim an dem Großprojekt „Geist
  der Freiheit – Freiheit des Geistes“ der Kulturregion Frankfurt-Rhein-Main
 . In diesem Zusammenhang wurde am 3. Oktober 2007 eine Bronzetafel am „Groß
 en Mannstein“ enthüllt, welche die Verdienste der Brüder Friedrich, Heinric
 h und Max von Gagern um die Einheit und Freiheit Deutschlands würdigt.</p><
 p>Als die Kulturregion das Projekt „Wegekultur“ vorstellte, brachte sich di
 e Stadt Kelkheim mit dem „Gagernrundweg“ ein. Seit 2007 wurden in regelmäßi
 gen Abschnitten Informationstafeln in Hornau installiert, welche die Lebens
 umstände der Familie von Gagern beleuchten. Heute umfasst der Gagernrundweg
  21 Tafeln an insgesamt 10 Stationen.</p><p><img src="https://museum-kelkhe
 im.de/images/Gagernweg10.jpg" alt="Gagernweg10" /></p><p>Der Rundweg beginn
 t auf dem Gelände des ehemaligen Hofguts, er führt über die Hornauer Straße
  und entlang des Liederbaches zwischen „Fuchshöhle“ und Gagernfriedhof auf 
 ca. zwei Kilometern durch Hornau.&nbsp;</p><p>Zu den wichtigsten Stationen 
 zählen</p><ul><li>der Hornauer Friedhof, der an dieser Stelle 1822 angelegt
  wurde. Von 1824 bis 1880 fanden 16 Angehörige der Familie des Hans-Christo
 ph von Gagern hier ihre letzte Ruhestätte.</li><li>das Gesindehaus des ehem
 aligen Hofguts und der Gagernplatz an der Rotlintallee mit Informationstafe
 ln zur Familiengeschichte und zu den Biographien der Freiherrn von Gagern</
 li><li>und die Martinskirche, die als Rundbau einem Entwurf der Frankfurter
  Paulskirche nachempfunden wurde</li></ul><p>Die neu vorgestellte Tafel "Se
 hnsucht nach Hornau - Friedrich von Gagern auf Java" befindet sich an der S
 tation 6.</p><p>Mit dem Gagernrundweg, der Martinskirche und dem Gagernplat
 z besitzt der Stadtteil Hornau heute ein Alleinstellungsmerkmal mit Orten d
 er Erinnerung an die Anfänge der parlamentarischen Demokratie.</p><p>Das lä
 ndliche Hofgut in Hornau war nahezu 50 Jahre lang – von 1818 bis 1866 - in 
 politisch turbulenten Zeiten ein Ort an dem - im Dunstkreis von Frankfurt -
  freiheitliche Ideen diskutiert und entwickelt wurden. Die Paulskirche in F
 rankfurt am Main ist das nationale Symbol politischer Freiheit. Heinrich vo
 n Gagern war dort 1848 der erste Präsident der Frankfurter Nationalversamml
 ung. Mit Hans Christoph von Gagern und seinen drei „politischen“ Söhnen Fri
 edrich, Heinrich und Maximilian gingen von Hornau wichtige Impulse für die 
 Einheit und Freiheit Deutschlands aus.</p><p>Die Initiative für die Einrich
 tung der Gagernanlage ergriff in 1996 die Historikerin <strong>Christa Witt
 ekind</strong>, die mit Beharrlichkeit und viel Überzeugungsarbeit auf der 
 politischen Ebene aber auch privat und in Vereinen immer wieder auf die Bed
 eutung der Freiherrn von Gagern für Hornau hinwies.</p><p>Die wissenschaftl
 ichen Grundlagen wurden von Stadtarchivar <strong>Dietrich</strong> <strong
 >Kleipa </strong>erarbeitet. Die Recherchen und maßgeblichen Ausarbeitungen
  sind Museumswissenschaftlerin <strong>Monika Öchsner </strong>zu verdanken
 , Ausstellungsdesignerin <strong>Susanne Michelsky</strong> setzte die Rech
 erchen grafisch und ästhetisch um.</p><p>Für die Idee, Projektleitung, wiss
 enschaftliche Begleitung, Realisierung, Sponsorensuche steht die Kulturrefe
 rentin der Stadt Kelkheim, <strong>Dr. Beate Matuschek.</strong></p><p>Zum 
 Gagernrundweg wurde ein <strong>Flyer </strong>unter dem Titel „Begegnung m
 it einer berühmten Familie“ veröffentlicht.</p><p><strong>Sponsoren</strong
 ></p><p>Der Gagernrundweg, die Bronzetafel zum Staufenschwur und die Restau
 rierung der Gagerngräber wurden mit Hilfe von Spenden und Sponsorengeldern 
 ermöglicht.</p><p>Hierzu zählen:</p><ul><li>die <strong>Alcoa Foundation, <
 /strong>die mit einer großzügigen Spende die Finanzierung des Gagernrundweg
  ermöglichte,</li><li><strong>Dr. Hildegard Bonczkowitz, </strong>deren Fam
 ilie die Deutsche Einheit am Herzen liegt und die seit fast zwei Jahrzehnte
 n maßgeblich Gagernprojekte fördert,</li><li><strong>Evi Scheiber</strong> 
 aus Hornau, die mit Kunstverkäufen Spenden für den Gagernrundweg sammelte,<
 /li><li>die Heimatforscherin<strong> Christa Wittekind,</strong></li><li>di
 e<strong> Bürger für Hornau,</strong></li><li>die<strong> Mainova AG,</stro
 ng></li><li>die <strong>Taunussparkasse </strong>und</li><li>die <strong>Ku
 lturregion Frankfurt Rhein Main</strong></li></ul><p>Kulturreferentin Dr. M
 atuschek und ihr Team haben insgesamt 47.000€ Sponsorengelder für die Umset
 zung des Projektes gesammelt.</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/im
 ages/Gagernweg3.jpg" alt="Gagernweg3" /></p><p><em>v.r. Bürgermeister Albre
 cht Kündiger, Kulturreferentin Dr. Beate Matuschek, Dr. Hildegard Bonczkowi
 tz, Stadtarchivar Dietrich Kleipa, Evi Scheiber, Heimatforscherin Christa W
 ittekind, Musumswissenschaftlerin Monika Öchsner und Ausstellungsdesignerin
  Susanne Michelsky</em></p><p>Bürgermeister Albrecht Kündiger bedankte sich
  bei den Spendern mit Blumen.</p><p><strong>Die Schlusstafel „Sehnsucht nac
 h Hornau – Friedrich von Gagern auf Java</strong></p><p>Stadtarchivar Dietr
 ich Kleipa schilderte Hintergründe und Umstände der Reise, die Friedrich vo
 n Gagern als Militärinspektor der Niederlande von 1844 bis 1847 in geheimem
  Auftrag nach „Niederländisch-Ostindien“ (heute Indonesien) unternahm.</p><
 p><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Gagernweg4.jpg" alt="Gagernwe
 g4" /></p><p>Über die auf der Tafel festgehaltenen Informationen hinaus ber
 ichtete Herr Kleipa von Friedrichs Erlebnissen mit seinem Hausburschen Matt
 häus Steyer aus Hornau, der ihn begleitete und als Haushofmeister eingesetz
 t war. Leider habe er später aus Langeweile mit Unteroffizieren bis zum del
 irium tremens getrunken, so dass er ihn mit dem Schiff nach Hause schickte 
 – eine Überfahrt, bei der dieser starb. Dabei war der Bursche für Friedrich
  zunächst ein Stück Heimat gewesen, die er offensichtlich stark vermisste. 
 Von seinem Heimweh zeugen Briefe an seine Mutter.</p><p>Friedrich führte ei
 n Reisetagebuch, in dem er die Besonderheiten des damals wenig bekannten „O
 stindiens“ festhielt. Außerdem brachte er eine Fülle von präparierten exoti
 schen Tieren für die Sammlung des damaligen Naturhistorischen Museums im Er
 bprinzenpalais in Wiesbaden mit.</p><p>Mächtige Büffelhörner aus Java, die 
 Friedrich seiner Familie geschenkt hatte, zierten die östliche Seitenwand d
 es Hofhauses in Hornau. Heute befindet sich noch ein Büffelgehörn am heutig
 en katholischen Gemeindebüro.</p><p>Text: Pressepapier des Kulturreferats e
 rgänzt von Jürgen Moog</p><p>Bilder: Wolfgang Pfankuch und Jürgen Moog</p>
DTSTAMP:20260421T083839
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20171026T110000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20171026T120000
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
END:VEVENT
END:VCALENDAR