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SUMMARY:Künstlergespräch mit 431art zur Sonderausstellung mit interaktiver Raum- und Klanginstallation 
LOCATION:Museum Kelkheim 
DESCRIPTION:\nKünstlergespräch mit 431art - Haike Rausch und Torsten Grosch zur Sondera
 usstellung im Rahmen des World Design Capital\nim Museum Kelkheim\nEinen Au
 stausch in kleiner Runde zur Installation „EM-Field Arboretum“ bot der Aben
 d am 30. Oktober 2026 im Museum Kelkheim. Wer im Anschluss an die Ausstellu
 ng blieb oder extra zum Gespräch kam, konnte Einblick erhalten in die Entst
 ehung und Hintergründe der Arbeit.\n\nChristof Wolf, Kulturreferent der Sta
 dt Kelkheim eröffnete den Abend und begrüßte zu Beginn alle Gäste, darunter
  auch Julia Cloot, ehemals Kulturfonds Rhein Main, die 2025 den Kontakt zwi
 schen uns – 431art (Haike Rausch und Torsten Grosch) – und dem Museum herge
 stellt hatte. Zu den Gästen zählten auch Frau Dr. Beate Matuschek, erste Vo
 rsitzende des Museumsvereins, interessierte Mitglieder des Museumsvereins, 
 weitere Gäste sowie KünstlerkollegInnen. In dieser interessierten Runde kon
 nten wir angefangen von den ersten konzeptuellen Überlegungen hin zu den ve
 rschiedenen inhaltlichen Strängen der Installation einen Überblick geben üb
 er unsere Arbeit in Form grossformatiger Bilder, Audiokompositionen sowie ü
 ber gestalterische Entscheidungen der Rauminstallation, den Einsatz der Mat
 erialien, die Auswahl des Möbels aus der Sammlung und deren komplexes Zusam
 menspiel.\n\n\nSo waren wir im Dialog über elektromagnetische Felder von Bä
 umen, über Hölzer und Furniere, über Nachhaltigkeit in Zusammenhang mit der
  Möbelherstellung oder Artenschutz. Und natürlich über die Kunst und unsere
  Motivation, diese neue Arbeit eigens für das neue Museum zu entwickeln. Im
  zweiten Teil des Abends wurde die verschiedene Sinne ansprechende Installa
 tion mit allen Gästen erkundet, bevor der Abend nach vielen interessanten G
 esprächen ausklang. Dankend erwähnt von Christof Wolf wurden alle an der Ar
 beit Beteiligten. Denn nicht nur der Museumsverein hatte uns in vielen Stun
 den Arbeit und auf vielen Ebenen unterstützt. In diesem Zusammenhang gilt u
 nser Dank besonders Jürgen Moog und Hartmut Hartleb für ihr großes Engageme
 nt beim Aufbau der Installation. Aber auch die MitarbeiterInnen der Stadt K
 elkheim waren uns eine große Unterstützung z.B. im Know-how in Bezug auf Ho
 lzhackschnitzel sowie bei der Herstellung des Podestes für den Tisch und vi
 elem mehr. Ermöglicht hat die Realisierung der Installation der Kulturfonds
  Rhein-Main.\n\nDie Installation spannt mehrere Bögen: zum einen den Bogen 
 vom Lebewesen Baum zum Rohstoff Holz. Innerhalb des Rohstoffs Holz wird die
  Verbindung vom hochwertigen Furnier einer Schreinerarbeit am Beispiel des 
 Tisches von Martin Tippl aus dem Jahr 1933 zu Verarbeitung von Holz zu Holz
 hackschnitzeln hergestellt. Das Furnier des Tisches aus Makassar-Ebenholz d
 er indonesischen Insel Sulawesi steht seit 1994 unter internationalem Schut
 z. Damit verkörpert der Tisch sowohl den Wandel in der Möbelproduktion inne
 rhalb der letzten 100 Jahre mit dem einhergehenden Wandel in der Verwendung
  tropischer Hölzer. In Zeiten einer dramatischen Klimakrise werden ebenso F
 ragen von Biodiversität und Artenschutz umrissen. Bei Holzhackschnitzeln hi
 ngegen bleibt unbekannt, welche Baumarten dafür geschreddert wurden. Sicher
  ist, dass ihr Holz aus der Region stammt.\n\n\nEin Wegesystem führt Besuch
 erInnen zwischen den Holzhackschnitzeln durch die Rauminstallation über die
  historische Karte am Boden und damit quasi über Wälder zwischen den heutig
 en Stadtteilen Kelkheims. Über diese geschwungenen Wege gelangt man zu vier
  Stationen, von denen jede einen großen Baum repräsentiert, der über die GP
 S-Daten unter den großformatigen Bildern im öffentlichen Raum auffindbar is
 t. Die Bilder basieren auf Fotografien von Rindenstrukturen und wurden in v
 ielen Schritten digital bearbeitet und transformiert zu großformatigen Arbe
 iten, die als Landschaft oder Topografie gelesen werden können. Tritt man v
 or ein Bild, wird ein interaktiver Deckenlautsprecher aktiviert, der je ein
 e Soundkomposition hörbar macht. Diese Komposition basiert auf dem elektrom
 agnetischen Feld je eines Baumes, das in den hörbaren Bereich transformiert
  wurde und in komplexen Prozessen in die Audiokomposition mündete, die das 
 lebendige Fließen innerhalb eines Baumes akustisch erlebbar macht.\n\n\nSo 
 kann man von Baum zu Baum schlendern über historische Wälder durch Holzhack
 schnitzel vorbei an einem Tisch mit Ebenholzfurnier und die Installation mi
 t allen Sinnen aufnehmen. „EM-Field Arboretum“ ist noch bis einschließlich 
 Sonntag, den 20. Dezember zu erleben.\nText: Haike Rausch\nFotos: Jürgen Mo
 og\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/
 Sonderausstellung_EM-Field_Aboretum_vom_23.10.-20.12.2026_1.jpg" alt="Sonde
 rausstellung EM Field Aboretum vom 23.10. 20.12.2026 1" /></p><p style="tex
 t-align: center;"><span style="font-size: 18pt; color: #056605;"><strong>Kü
 nstlergespräch mit 431art - Haike Rausch und Torsten Grosch zur Sonderausst
 ellung im Rahmen des World Design Capital</strong></span></p><p style="text
 -align: center;"><span style="font-size: 18pt; color: #056605;"><strong>im 
 Museum Kelkheim</strong></span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Einen 
 Austausch in kleiner Runde zur Installation „EM-Field Arboretum“ bot der Ab
 end am 30. Oktober 2026 im Museum Kelkheim. Wer im Anschluss an die Ausstel
 lung blieb oder extra zum Gespräch kam, konnte Einblick erhalten in die Ent
 stehung und Hintergründe der Arbeit.</span></p><p style="text-align: center
 ;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Künstlergespräch_431art_30.1
 0.2026_1.jpg" alt="Künstlergespräch 431art 30.10.2026 1" /></p><p><span sty
 le="font-size: 12pt;">Christof Wolf, Kulturreferent der Stadt Kelkheim eröf
 fnete den Abend und begrüßte zu Beginn alle Gäste, darunter auch Julia Cloo
 t, ehemals Kulturfonds Rhein Main, die 2025 den Kontakt zwischen uns – 431a
 rt (Haike Rausch und Torsten Grosch) – und dem Museum hergestellt hatte. Zu
  den Gästen zählten auch Frau Dr. Beate Matuschek, erste Vorsitzende des Mu
 seumsvereins, interessierte Mitglieder des Museumsvereins, weitere Gäste so
 wie KünstlerkollegInnen. In dieser interessierten Runde konnten wir angefan
 gen von den ersten konzeptuellen Überlegungen hin zu den verschiedenen inha
 ltlichen Strängen der Installation einen Überblick geben über unsere Arbeit
  in Form grossformatiger Bilder, Audiokompositionen sowie über gestalterisc
 he Entscheidungen der Rauminstallation, den Einsatz der Materialien, die Au
 swahl des Möbels aus der Sammlung und deren komplexes Zusammenspiel.</span>
 </p><p style="text-align: center;"><span style="font-size: 12pt;"><img src=
 "https://museum-kelkheim.de/images/Künstlergespräch_431art_30.10.2026_2.jpg
 " alt="Künstlergespräch 431art 30.10.2026 2" /><br /></span></p><p><span st
 yle="font-size: 12pt;">So waren wir im Dialog über elektromagnetische Felde
 r von Bäumen, über Hölzer und Furniere, über Nachhaltigkeit in Zusammenhang
  mit der Möbelherstellung oder Artenschutz. Und natürlich über die Kunst un
 d unsere Motivation, diese neue Arbeit eigens für das neue Museum zu entwic
 keln. Im zweiten Teil des Abends wurde die verschiedene Sinne ansprechende 
 Installation mit allen Gästen erkundet, bevor der Abend nach vielen interes
 santen Gesprächen ausklang. Dankend erwähnt von Christof Wolf wurden alle a
 n der Arbeit Beteiligten. Denn nicht nur der Museumsverein hatte uns in vie
 len Stunden Arbeit und auf vielen Ebenen unterstützt. In diesem Zusammenhan
 g gilt unser Dank besonders Jürgen Moog und Hartmut Hartleb für ihr großes 
 Engagement beim Aufbau der Installation. Aber auch die MitarbeiterInnen der
  Stadt Kelkheim waren uns eine große Unterstützung z.B. im Know-how in Bezu
 g auf Holzhackschnitzel sowie bei der Herstellung des Podestes für den Tisc
 h und vielem mehr. Ermöglicht hat die Realisierung der Installation der Kul
 turfonds Rhein-Main.</span></p><p style="text-align: center;"><img src="htt
 ps://museum-kelkheim.de/images/Künstlergespräch_431art_30.10.2026_4.jpg" al
 t="Künstlergespräch 431art 30.10.2026 4" /></p><p><span style="font-size: 1
 2pt;">Die Installation spannt mehrere Bögen: zum einen den Bogen vom Lebewe
 sen Baum zum Rohstoff Holz. Innerhalb des Rohstoffs Holz wird die Verbindun
 g vom hochwertigen Furnier einer Schreinerarbeit am Beispiel des Tisches vo
 n Martin Tippl aus dem Jahr 1933 zu Verarbeitung von Holz zu Holzhackschnit
 zeln hergestellt. Das Furnier des Tisches aus Makassar-Ebenholz der indones
 ischen Insel Sulawesi steht seit 1994 unter internationalem Schutz. Damit v
 erkörpert der Tisch sowohl den Wandel in der Möbelproduktion innerhalb der 
 letzten 100 Jahre mit dem einhergehenden Wandel in der Verwendung tropische
 r Hölzer. In Zeiten einer dramatischen Klimakrise werden ebenso Fragen von 
 Biodiversität und Artenschutz umrissen. Bei Holzhackschnitzeln hingegen ble
 ibt unbekannt, welche Baumarten dafür geschreddert wurden. Sicher ist, dass
  ihr Holz aus der Region stammt.</span></p><p style="text-align: center;"><
 span style="font-size: 12pt;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/K
 ünstlergespräch_431art_30.10.2026_3.jpg" alt="Künstlergespräch 431art 30.10
 .2026 3" /><br /></span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Ein Wegesyste
 m führt BesucherInnen zwischen den Holzhackschnitzeln durch die Rauminstall
 ation über die historische Karte am Boden und damit quasi über Wälder zwisc
 hen den heutigen Stadtteilen Kelkheims. Über diese geschwungenen Wege gelan
 gt man zu vier Stationen, von denen jede einen großen Baum repräsentiert, d
 er über die GPS-Daten unter den großformatigen Bildern im öffentlichen Raum
  auffindbar ist. Die Bilder basieren auf Fotografien von Rindenstrukturen u
 nd wurden in vielen Schritten digital bearbeitet und transformiert zu großf
 ormatigen Arbeiten, die als Landschaft oder Topografie gelesen werden könne
 n. Tritt man vor ein Bild, wird ein interaktiver Deckenlautsprecher aktivie
 rt, der je eine Soundkomposition hörbar macht. Diese Komposition basiert au
 f dem elektromagnetischen Feld je eines Baumes, das in den hörbaren Bereich
  transformiert wurde und in komplexen Prozessen in die Audiokomposition mün
 dete, die das lebendige Fließen innerhalb eines Baumes akustisch erlebbar m
 acht.</span></p><p style="text-align: center;"><span style="font-size: 12pt
 ;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Künstlergespräch_431art_30.1
 0.2026_5.jpg" alt="Künstlergespräch 431art 30.10.2026 5" /><br /></span></p
 ><p><span style="font-size: 12pt;">So kann man von Baum zu Baum schlendern 
 über historische Wälder durch Holzhackschnitzel vorbei an einem Tisch mit E
 benholzfurnier und die Installation mit allen Sinnen aufnehmen. „EM-Field A
 rboretum“ ist noch bis einschließlich Sonntag, den 20. Dezember zu erleben.
 </span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Text: Haike Rausch</span></p><
 p><span style="font-size: 12pt;">Fotos: Jürgen Moog</span></p>
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