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SUMMARY:Vorstellung des Konzeptes „Neues Museum Feldbergstraße“ sowie „Möbel des Jahres 2017“ für die neuen Mitglieder und die Presse (Artikel von Jürgen Moog)
DESCRIPTION:Am 8. August, 10:30 Uhr hatte der Museumsverein seine Neumitglieder des Jah
 res 2017 und die Presse in das Museum Kelkheim eingeladen.\n \nDer Vorsitze
 nde des Museumsvereins Jürgen Moog begrüßte die Gäste und erläuterte den Ab
 lauf der Veranstaltung.\nFrankfurter Schrank ist Möbel des Jahres 2017\nDer
  ehemalige Museumsvereinsvorsitzende Rüdiger Kraatz stellte das „Möbel des 
 Jahres 2017“ vor. Es handelt sich um einen Frankfurter Schrank, der 1980 vo
 n Alois August Heuser aus Neuenhain bei der Kelkheimer Möbelwerkstatt Erwin
  Pleines in Auftrag gegeben wurde. Der Schreiner Josip Gretic schuf das Möb
 elstück in 650 Arbeitsstunden in der Sonderform Wellenschrank. Hierzu gehör
 en aufwändig querfurnierte Profilleisten in Wellenform, welche die gesamte 
 Front und die Seiten dekorieren.\n\nHerr Kraatz freute sich, dass er nach v
 ielen Telefonaten, den gerade aus Kroatien zurückgekehrten Schreiner Josip 
 Gretic für den Vorstellungstermin gewinnen konnte. Nach dem Tod von Erwin P
 leines in 2014 ist Herr Gretic der letzte Schreiner, der über die notwendig
 en Kenntnisse und Fertigkeiten zur Herstellung eines Frankfurter Schrankes 
 verfügt.\nMuseumskonzept für das ehemalige Pfarrzentrum in der Feldbergstra
 ße\nDie Ausstellungsdesignerin Susanne Michelsky erläuterte, wie sich die K
 onzeptionierung für das neue Museum entwickelte, welches zunächst in 2012 i
 n der Altstadt geplant war. In 2015 und 2016 entstanden die Feinkonzepte fü
 r die Unterbringung im Pfarrzentrum Sankt Franziskus. Das jetzige Museum in
  der Frankfurter Straße ist mit seinen 225 m² viel zu klein, um die Themen 
 um das Möbelhandwerk und die Familie von Gagern mit Demokratisierung und Ve
 rantwortung für die Gesellschaft abbilden zu können.\n\nFrau Michelsky stel
 lte anhand einer Folie die thematische Vernetzung der szenisch erlebbaren A
 usstellungsräume mit der Schatzkammer der Geschichte, dem Geist der Freihei
 t, Aufbruch und Neubeginn und der Fahrt in die Zukunft sowie der Zukunftswe
 rkstatt mit der Lernwerkstatt Demokratie, der Besucherbibliothek, dem Digit
 alen Bildarchiv, der Lernwerkstatt Schreinerhandwerk und die Museumspädagog
 ische Werkstatt vor.\n\nDanach führt Frau Michelsky ihre Zuhörerinnen und Z
 uhörer per Grundrissfolien durch Erd- und Untergeschoss des geplanten Museu
 ms.\nAuftakt des Museumsbesuches bildet im Erdgeschoss das Holzkunstwerk vo
 n Johannes Klarmann „Sonnengesang“, passend intoniert vom eingespielten gei
 stlichen Lied „Laudato si, o mi signore“, dessen Text sich an den „Sonnenge
 sang“ des heiligen Franz von Assisi anlehnt.\nDann gelangt man in die Schat
 zkammer der Geschichte, die unter anderem die Spuren der Franken unter Karl
  dem Großen in den ländlichen Siedlungen Fischbach, Hornau und Kelkheim im 
 8. und 9. Jahrhundert thematisiert. In der Schatzkammer wird sich auch der 
 auf dem Hof Gimbach gefundene Roteltisstein aus dem 7. Jahrhundert befinden
 . Es folgen Räumlichkeiten, welche die Familie von Gagern und speziell den 
 Politiker, Diplomat und Europäer Hans Christoph von Gagern würdigen. Am Fam
 ilientisch werden demokratische Werte erfahrbar und eröffnen mit entspreche
 nden Angeboten ein aktuelles Gesprächsforum. Die Stadtgeschichte Kelkheims 
 im 18. und 19. Jahrhundert mit den Auswirkungen der industriellen Revolutio
 n für die wirtschaftliche und soziale Situation in den sechs zunächst landw
 irtschaftlich geprägten Dörfern wird im größten Raum des Museums als Aufbru
 ch und Neubeginn behandelt. Weiter geht es mit dem Wirtschaftsmotor Eisenba
 hn in die Zukunft. Dies wird in einem langen Gang dargestellt, in dem die S
 tadtchronik des 20. Jahrhunderts behandelt wird.\nDas komplette Untergescho
 ss ist dem Möbelhandwerk gewidmet. Zentrum bildet eine historische Schreine
 rwerkstatt um 1925 mit Maschinenraum und Bankraum. Eine moderne Lernwerksta
 tt bietet die Möglichkeit der Teilnahme an Handwerkskursen und Ausbildung i
 n Gruppen unter fachlicher Anleitung. Es folgt ein Medien- und Musterraum H
 olzhandwerk, in dem über Holzverarbeitung und Schreinerhandwerk von damals 
 und heute informiert wird. Die Kinderwerkstatt ist ein Erlebnis- und Kreati
 vraum mit dem Angebot von abwechslungsreichen Mitmachmöglichkeiten durch di
 e Museumspädagogik. Hinzu kommen Räumlichkeiten für das Dokumentenarchiv un
 d die Möbeldepots.\nFrau Michelsky machte deutlich, dass das neue Museum ei
 n Kunst- und Kommunikationszentrum für Besucher jeden Alters und jeder Herk
 unft sein wird und zum Mitmachen einlädt.\nVorsitzender Jürgen Moog bedankt
 e sich bei Frau Michelsky. Auch er sieht die Einrichtung des neuen Museums 
 in der Feldbergstraße als einmalige Chance für die Stadt und das Museum.\n\
 nSchließlich handelt es sich um ein Spezialmuseum, das mit dem Möbelhandwer
 k und der Familie von Gagern Alleinstellungsmerkmale von bundesweiter Bedeu
 tung hat. Vor allem für die Menschen in Kelkheim und Umgebung bedeutet das 
 Museum eine Verbesserung der Lebensqualität. Entlang der von Hornau (mit de
 m ehemaligen Hofgut der Familie von Gagern, der Alten Kirche, den Gagernste
 inen und dem Gagernweg) bis Münster (Kulturbahnhof, pp) reichenden Achse lä
 dt das neue Museum mit Cafe und Museumspark zum Besichtigen, Mitmachen, Ler
 nen und zum Verweilen ein.\nLeider steht dem das große Problem einer Kosten
 steigerung für die Sanierung des ehemaligen Pfarrzentrums von 860.000 € auf
  1.190.000 € entgegen. Der Architekt Tobias Gillenkirch, der mit einer exak
 ten Kostenrechnung für die Steigerung verantwortlich zeichnet, testiert dem
  Gebäude eine solide und massive Bauqualität. Der von den renommierten Arch
 itekten Wittekind &amp; Koblitz entworfene Gebäudekomplex, dessen Saal in 1
 964 und die Funktionsräume in 1978 fertiggestellt wurden, bedarf jedoch ein
 er Grundsanierung. Unabhängig von der Nutzung der Liegenschaft ist der Arch
 itekt von einer deutlichen Wertsteigerung durch die Sanierung überzeugt. De
 mentsprechend wirbt das Museumsteam bei den Fraktionen des Stadtparlaments 
 dafür, dass die zusätzlichen Kosten mitgetragen werden. Bürgermeister Albre
 cht Kündiger möchte im Herbst eine Entscheidung herbeiführen. Wir hoffen da
 rauf, dass diese wunderbare Chance genutzt wird!\n34 neue Mitglieder in 201
 7 – Frau Dr. Hildegard Bonczkowitz ist 200. Mitglied\nJürgen Moog leitete s
 einen Dank an die neuen Mitglieder des Museumsvereins mit einem Hinweis auf
  die Geschichte des vor 30 Jahren am 3. Februar 1987 vom Förderkreis Handwe
 rk e.V. gegründeten Vereins „Museumsverein Kelkheim – Förderkreis für Handw
 erks- und Stadtgeschichte e.V.“ ein. Es dauerte 25 Jahre, bis die Mitgliede
 rzahl auf 100 anwuchs. In 2015 waren es 150 Mitglieder. Der größte Mitglied
 erzuwachs erfolgt in 2017 mit 34 neuen Mitgliedern, ein Ausdruck der Solida
 rität der Kelkheimer mit Ihrem Museum. Wichtig ist dies angesichts der Disk
 ussion über das neue Museum, weil hierdurch der Verein an Bedeutung gewinnt
 . Dafür bedankte sich Herr Moog sehr herzlich bei den neuen Mitgliedern, di
 e leider aufgrund des nur für die Presse günstigen Vormittagstermins nicht 
 alle kommen konnten.\n\n1. Reihe v.l.: Wolfgang Bonczkowitz, Dr. Hildegard 
 Bonczkowitz, Dr. Christiane Schick, Karin Kofler und Stefan Oeser\n2. Reihe
  v.l.: Silke Offermann, Polydore, Gerd Schulte, Klaus-Detlef Voigt, Helmuth
  Erdel mit Lebensgefährtin sowie Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk \nUmso me
 hr freute sich der Museumsvereinsvorsitzende, dass Frau Dr. Hildegard Boncz
 kowitz mit ihrem Ehemann Wolfgang anwesend war, denn die Kelkheimerin ist d
 as 200. Mitglied. Sie hat sich nicht nur als Wohltäterin u.a. mit der Bürge
 rstiftung Kelkheim sondern auch speziell um das Museum Kelkheim in herausra
 gender Weise verdient gemacht.\nIm Namen des Museumsteams lud Jürgen Moog a
 nschließend zu Sekt, Orangensaft und einen köstlichen Imbiss ein. Hierbei k
 am es zu vielen angeregten Gesprächen und auch zu dem einen oder anderen In
 terview.\n\nDie zweite Vorsitzende Andrea Hillebrecht-Schulte (links) und D
 orothee Sommer (rechts) bieten Getränke und Häppchen an. Dorothee Sommer ha
 t einmal mehr wunderbar schmackhaftes Fingerfood hergestellt.\n\nFrau Dr. H
 ildegard Bonczkowitz im Gespräch mit Zeitungsredakteur Frank Weiner (Höchst
 er Kreisblatt).\n\nZeitungsredakteurin (Frankfurter Rundschau) Andrea Rost 
 interviewt den Schreiner Josip Gretic zum Frankfurter Schrank, vor dem beid
 e stehen.\n\nv.l.: Künstlerin Silke Offermann, Vorsitzender Jürgen Moog und
  Schulleiterin Marion Polydore\nDas Willkommen für unsere neuen Mitglieder 
 - in Verbindung mit der Vorstellung des Möbels des Jahres 2017 und dem Konz
 ept für das neue Museum hat allen viel Freude bereitet. Auch die Resonanz i
 n den Zeitungen war außerordentlich gut. (Siehe auch Pressearchiv)\nFotos: 
 Wolfgang Pfankuch\nText: Jürgen Moog\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Am 8. August, 10:30 Uhr hatte der Museumsverein seine Neumitglieder des 
 Jahres 2017 und die Presse in das Museum Kelkheim eingeladen.</p><p style="
 text-align: center;">&nbsp;<img src="https://museum-kelkheim.de/images/1MKK
 onzNeuMit_01.jpg" alt="1MKKonzNeuMit 01" /></p><p>Der Vorsitzende des Museu
 msvereins Jürgen Moog begrüßte die Gäste und erläuterte den Ablauf der Vera
 nstaltung.</p><p><strong>Frankfurter Schrank ist Möbel des Jahres 2017</str
 ong></p><p>Der ehemalige Museumsvereinsvorsitzende Rüdiger Kraatz stellte d
 as „Möbel des Jahres 2017“ vor. Es handelt sich um einen Frankfurter Schran
 k, der 1980 von Alois August Heuser aus Neuenhain bei der Kelkheimer Möbelw
 erkstatt Erwin Pleines in Auftrag gegeben wurde. Der Schreiner Josip Gretic
  schuf das Möbelstück in 650 Arbeitsstunden in der Sonderform Wellenschrank
 . Hierzu gehören aufwändig querfurnierte Profilleisten in Wellenform, welch
 e die gesamte Front und die Seiten dekorieren.</p><p><img src="https://muse
 um-kelkheim.de/images/2MKKonzNeuMit_02.jpg" alt="2MKKonzNeuMit 02" style="d
 isplay: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p><p>Herr Kraatz
  freute sich, dass er nach vielen Telefonaten, den gerade aus Kroatien zurü
 ckgekehrten Schreiner Josip Gretic für den Vorstellungstermin gewinnen konn
 te. Nach dem Tod von Erwin Pleines in 2014 ist Herr Gretic der letzte Schre
 iner, der über die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Herstellung 
 eines Frankfurter Schrankes verfügt.</p><p><strong>Museumskonzept für das e
 hemalige Pfarrzentrum in der Feldbergstraße</strong></p><p>Die Ausstellungs
 designerin Susanne Michelsky erläuterte, wie sich die Konzeptionierung für 
 das neue Museum entwickelte, welches zunächst in 2012 in der Altstadt gepla
 nt war. In 2015 und 2016 entstanden die Feinkonzepte für die Unterbringung 
 im Pfarrzentrum Sankt Franziskus. Das jetzige Museum in der Frankfurter Str
 aße ist mit seinen 225 m² viel zu klein, um die Themen um das Möbelhandwerk
  und die Familie von Gagern mit Demokratisierung und Verantwortung für die 
 Gesellschaft abbilden zu können.</p><p style="text-align: center;"><img src
 ="https://museum-kelkheim.de/images/3_2017-08-08_10-58-59.jpg" alt="3 2017 
 08 08 10 58 59" /></p><p>Frau Michelsky stellte anhand einer Folie die <str
 ong>thematische Vernetzung</strong> der szenisch erlebbaren Ausstellungsräu
 me mit der Schatzkammer der Geschichte, dem Geist der Freiheit, Aufbruch un
 d Neubeginn und der Fahrt in die Zukunft sowie der Zukunftswerkstatt mit de
 r Lernwerkstatt Demokratie, der Besucherbibliothek, dem Digitalen Bildarchi
 v, der Lernwerkstatt Schreinerhandwerk und die Museumspädagogische Werkstat
 t vor.</p><p style="text-align: center;"><img src="https://museum-kelkheim.
 de/images/4MKKonzNeuMit_06.jpg" alt="4MKKonzNeuMit 06" /></p><p>Danach führ
 t Frau Michelsky ihre Zuhörerinnen und Zuhörer per Grundrissfolien durch Er
 d- und Untergeschoss des geplanten Museums.</p><p>Auftakt des Museumsbesuch
 es bildet im Erdgeschoss das Holzkunstwerk von Johannes Klarmann <strong>„S
 onnengesang“</strong>, passend intoniert vom eingespielten geistlichen Lied
  „Laudato si, o mi signore“, dessen Text sich an den „Sonnengesang“ des hei
 ligen Franz von Assisi anlehnt.</p><p>Dann gelangt man in die <strong>Schat
 zkammer der Geschichte</strong>, die unter anderem die Spuren der Franken u
 nter Karl dem Großen in den ländlichen Siedlungen Fischbach, Hornau und Kel
 kheim im 8. und 9. Jahrhundert thematisiert. In der Schatzkammer wird sich 
 auch der auf dem Hof Gimbach gefundene Roteltisstein aus dem 7. Jahrhundert
  befinden. Es folgen Räumlichkeiten, welche die <strong>Familie von Gagern<
 /strong> und speziell den Politiker, Diplomat und Europäer Hans Christoph v
 on Gagern würdigen. Am Familientisch werden demokratische Werte erfahrbar u
 nd eröffnen mit entsprechenden Angeboten ein aktuelles Gesprächsforum. Die 
 <strong>Stadtgeschichte Kelkheims </strong>im 18. und 19. Jahrhundert mit d
 en Auswirkungen der industriellen Revolution für die wirtschaftliche und so
 ziale Situation in den sechs zunächst landwirtschaftlich geprägten Dörfern 
 wird im größten Raum des Museums als Aufbruch und Neubeginn behandelt. Weit
 er geht es mit dem <strong>Wirtschaftsmotor Eisenbahn</strong> in die Zukun
 ft. Dies wird in einem langen Gang dargestellt, in dem die <strong>Stadtchr
 onik des 20. Jahrhunderts</strong> behandelt wird.</p><p>Das komplette Unte
 rgeschoss ist dem Möbelhandwerk gewidmet. Zentrum bildet eine <strong>histo
 rische Schreinerwerkstatt </strong>um 1925 mit Maschinenraum und Bankraum. 
 Eine <strong>moderne Lernwerkstatt </strong>bietet die Möglichkeit der Teil
 nahme an Handwerkskursen und Ausbildung in Gruppen unter fachlicher Anleitu
 ng. Es folgt ein <strong>Medien- und Musterraum Holzhandwerk</strong>, in d
 em über Holzverarbeitung und Schreinerhandwerk von damals und heute informi
 ert wird. Die <strong>Kinderwerkstatt </strong>ist ein Erlebnis- und Kreati
 vraum mit dem Angebot von abwechslungsreichen Mitmachmöglichkeiten durch di
 e Museumspädagogik. Hinzu kommen Räumlichkeiten für das <strong>Dokumentena
 rchiv</strong> und die <strong>Möbeldepots.</strong></p><p>Frau Michelsky m
 achte deutlich, dass das neue Museum ein <strong>Kunst- und Kommunikationsz
 entrum für Besucher jeden Alters und jeder Herkunft</strong> sein wird und 
 zum <strong>Mitmachen</strong> einlädt.</p><p>Vorsitzender Jürgen Moog beda
 nkte sich bei Frau Michelsky. Auch er sieht die Einrichtung des neuen Museu
 ms in der Feldbergstraße als <strong>einmalige Chance</strong> für die Stad
 t und das Museum.</p><p style="text-align: center;"><img src="https://museu
 m-kelkheim.de/images/5MKKonzNeuMit_12.jpg" alt="5MKKonzNeuMit 12" /></p><p>
 Schließlich handelt es sich um ein <strong>Spezialmuseum</strong>, das mit 
 dem Möbelhandwerk und der Familie von Gagern Alleinstellungsmerkmale von bu
 ndesweiter Bedeutung hat. Vor allem für die Menschen in Kelkheim und Umgebu
 ng bedeutet das Museum eine <strong>Verbesserung der Lebensqualität</strong
 >. Entlang der von Hornau (mit dem ehemaligen Hofgut der Familie von Gagern
 , der Alten Kirche, den Gagernsteinen und dem Gagernweg) bis Münster (Kultu
 rbahnhof, pp) reichenden Achse lädt das neue Museum mit Cafe und Museumspar
 k zum <strong>Besichtigen, Mitmachen, Lernen und zum Verweilen</strong> ein
 .</p><p>Leider steht dem das große Problem einer Kostensteigerung für die S
 anierung des ehemaligen Pfarrzentrums von 860.000 € auf 1.190.000 € entgege
 n. Der Architekt Tobias Gillenkirch, der mit einer exakten Kostenrechnung f
 ür die Steigerung verantwortlich zeichnet, testiert dem Gebäude eine solide
  und massive Bauqualität. Der von den renommierten Architekten Wittekind &a
 mp; Koblitz entworfene Gebäudekomplex, dessen Saal in 1964 und die Funktion
 sräume in 1978 fertiggestellt wurden, bedarf jedoch einer Grundsanierung. U
 nabhängig von der Nutzung der Liegenschaft ist der Architekt von einer deut
 lichen Wertsteigerung durch die Sanierung überzeugt. Dementsprechend wirbt 
 das Museumsteam bei den Fraktionen des Stadtparlaments dafür, dass die zusä
 tzlichen Kosten mitgetragen werden. Bürgermeister Albrecht Kündiger möchte 
 im Herbst eine Entscheidung herbeiführen. Wir hoffen darauf, dass diese wun
 derbare Chance genutzt wird!</p><p><strong>34 neue Mitglieder in 2017 – Fra
 u Dr. Hildegard Bonczkowitz ist 200. Mitglied</strong></p><p>Jürgen Moog le
 itete seinen Dank an die neuen Mitglieder des Museumsvereins mit einem Hinw
 eis auf die Geschichte des vor 30 Jahren am 3. Februar 1987 vom Förderkreis
  Handwerk e.V. gegründeten Vereins „Museumsverein Kelkheim – Förderkreis fü
 r Handwerks- und Stadtgeschichte e.V.“ ein. Es dauerte 25 Jahre, bis die Mi
 tgliederzahl auf 100 anwuchs. In 2015 waren es 150 Mitglieder. Der größte M
 itgliederzuwachs erfolgt in 2017 mit 34 neuen Mitgliedern, ein Ausdruck der
  Solidarität der Kelkheimer mit Ihrem Museum. Wichtig ist dies angesichts d
 er Diskussion über das neue Museum, weil hierdurch der Verein an Bedeutung 
 gewinnt. Dafür bedankte sich Herr Moog sehr herzlich bei den neuen Mitglied
 ern, die leider aufgrund des nur für die Presse günstigen Vormittagstermins
  nicht alle kommen konnten.</p><p style="text-align: center;"><img src="htt
 ps://museum-kelkheim.de/images/6MKKonzNeuMit_18.jpg" alt="6MKKonzNeuMit 18"
  /></p><p><i>1. Reihe v.l.: Wolfgang Bonczkowitz, Dr. Hildegard Bonczkowitz
 , Dr. Christiane Schick, Karin Kofler und Stefan Oeser</i></p><p><em>2. Rei
 he v.l.: Silke Offermann, Polydore, Gerd Schulte, Klaus-Detlef Voigt, Helmu
 th Erdel mit Lebensgefährtin sowie Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk&nbsp;</
 em></p><p>Umso mehr freute sich der Museumsvereinsvorsitzende, dass Frau Dr
 . Hildegard Bonczkowitz mit ihrem Ehemann Wolfgang anwesend war, denn die K
 elkheimerin ist das 200. Mitglied. Sie hat sich nicht nur als Wohltäterin u
 .a. mit der Bürgerstiftung Kelkheim sondern auch speziell um das Museum Kel
 kheim in herausragender Weise verdient gemacht.</p><p>Im Namen des Museumst
 eams lud Jürgen Moog anschließend zu Sekt, Orangensaft und einen köstlichen
  Imbiss ein. Hierbei kam es zu vielen angeregten Gesprächen und auch zu dem
  einen oder anderen Interview.</p><p style="text-align: center;"><img src="
 https://museum-kelkheim.de/images/7_2017-08-08_11-31-06.jpg" alt="7 2017 08
  08 11 31 06" /></p><p>Die zweite Vorsitzende Andrea Hillebrecht-Schulte (l
 inks) und Dorothee Sommer (rechts) bieten Getränke und Häppchen an. Dorothe
 e Sommer hat einmal mehr wunderbar schmackhaftes Fingerfood hergestellt.</p
 ><p style="text-align: center;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images
 /8MkKonzNeuMit_23.jpg" alt="8MkKonzNeuMit 23" /></p><p>Frau Dr. Hildegard B
 onczkowitz im Gespräch mit Zeitungsredakteur Frank Weiner (Höchster Kreisbl
 att).</p><p style="text-align: center;"><img src="https://museum-kelkheim.d
 e/images/9_2017-08-08_11-30-22.jpg" alt="9 2017 08 08 11 30 22" /></p><p>Ze
 itungsredakteurin (Frankfurter Rundschau) Andrea Rost interviewt den Schrei
 ner Josip Gretic zum Frankfurter Schrank, vor dem beide stehen.</p><p><img 
 src="https://museum-kelkheim.de/images/10_MKKOnzNeuMit_28.jpg" alt="10 MKKO
 nzNeuMit 28" /></p><p><i>v.l.: Künstlerin Silke Offermann, Vorsitzender Jür
 gen Moog und Schulleiterin Marion Polydore</i></p><p>Das Willkommen für uns
 ere neuen Mitglieder - in Verbindung mit der Vorstellung des Möbels des Jah
 res 2017 und dem Konzept für das neue Museum hat allen viel Freude bereitet
 . Auch die Resonanz in den Zeitungen war außerordentlich gut. (Siehe auch P
 ressearchiv)</p><p>Fotos: Wolfgang Pfankuch</p><p>Text: Jürgen Moog</p>
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