BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//jEvents 2.0 for Joomla//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20250321T160000
RDATE:20250330T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20251026T020000
RDATE:20260329T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20261025T020000
RDATE:20270328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20271031T020000
RDATE:20280326T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20281029T020000
RDATE:20290325T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20291028T020000
RDATE:20300331T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20301027T020000
RDATE:20310330T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20311026T020000
RDATE:20320328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20250330T030000
RDATE:20251026T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20260329T030000
RDATE:20261025T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20270328T030000
RDATE:20271031T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20280326T030000
RDATE:20281029T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20290325T030000
RDATE:20291028T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20300331T030000
RDATE:20301027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20310330T030000
RDATE:20311026T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:d4766dbe0cc8b240cd747f86559720af
CATEGORIES:Termine
CREATED:20251226T180320
SUMMARY:Führung am Zauberberg anlässlich des Welttuberkulosetages (Artikel von Marianne Bopp)
LOCATION:Kelkheim\, Ruppertshain\, Zauberberg
DESCRIPTION:Von der Lungenheilstätte zum Zauberberg\n\nEine Führung mit Marianne Bopp\n
 Am Sonntag, den 22. März 2026, luden der Museumsverein Kelkheim und das Kul
 turreferat der Stadt zu einer Führung am Zauberberg ein. Anlass war der Wel
 ttuberkulosetag, der jährlich am 24. März begangen wird, dem Tag, an dem im
  Jahr 1882 Robert Koch seine Entdeckung des Tuberkuloseerregers vorstellte.
  Nach ihm ist die wichtigste Straße in Ruppertshain benannt, an der sich au
 ch die erste Volkslungenheilstätte Deutschlands befindet – heute Zauberberg
  genannt, nach Thomas Manns Roman, der an einem Lungensanatorium spielt.\n\
 nÜber hundert Personen konnte Gästeführerin Marianne Bopp trotz des kalten 
 Wetters zu einem Rundgang um das historische Gebäude begrüßen. Nach ein paa
 r Basisdaten zu Kelkheims Stadtteil Ruppertshain folgte ein Blick auf die G
 eschichte des Gebäudeensembles: 1895 wurde die erste Volkslungenheilstätte 
 Deutschlands in Ruppertshain eröffnet. Sie galt 1900 auf der Weltausstellun
 g in Paris als die damals modernste Klinik gegen die Volkskrankheit Tuberku
 lose. Bis zum Jahr 1982 wurden hier Lungenkranke behandelt. Nach Leerstand 
 wurde es 1988 verkauft. Deutsche Aussiedler, zum Beispiel aus Russland, wur
 den hier untergebracht. Danach wurde der Zauberberg umgebaut. Das Ziel war 
 Leben, Wohnen, Arbeiten und Freizeit unter einem Dach anzubieten. Heute gib
 t es das Restaurant Merlin und den Felsenkeller, außerdem u.a. Arztpraxen, 
 Büros, viele Wohnungen und einige Künstler mit ihren Ateliers. \n\nBopp ver
 wies dazu auf die Skulpturen des Bildhauers Axel Tänzer, die immer Nase und
  Mund betonen und so die Atmung der Lungenkranken thematisieren. Dazu gab e
 s Informationen zur Tuberkulose und zum Nobelpreisträger Robert Koch. Auf d
 er Terrasse hatten die Gäste einen guten Blick auf die äußere Architektur d
 es ersten Gebäudes, aber auch die innere Aufteilung wurde erläutert. Bei al
 lem hatte der Architekt die Bedürfnisse der Kranken im Blick – viel frische
  Luft, viel Sonnenlicht, wenig Staub.\n\n Der Männerbau von 1895  von 1900 
 steht unter Denkmalschutz. \n\nAuch der sich im Osten anschließende Frauenb
 au von 1900 steht unter Denkmalschutz.\nDie Namen aber können leicht in die
  Irre führen: bereits das erste Gebäude war nämlich zu gleichen Teilen für 
 Männer und Frauen ausgelegt. Aus Platzmangel wurde 1900 das zweite Gebäude 
 errichtet, für weibliche Kranke, und das ursprüngliche Gebäude erst seitdem
  nur für männliche Patienten genutzt. An der Treppe zum Rothschildsaal stel
 lte Bopp die Schirmherrin der Heilstätte Kaiserin Friedrich und die Hauptmä
 zenin Hanna Mathilde von Rothschild vor, die der Frankfurter Reconvalescent
 enverein für seine Heilstätte gewinnen konnte. Vor dem Atelier von Dimitri 
 Vojnov beklagte man den Tod des Künstlers wenige Tage zuvor. Am Frauenbau i
 nteressierte wieder die Architektur, äußerlich etwas einfacher als beim ers
 ten Gebäude. Verbessert wurde dort vor allem die Lage der Küche und der Spe
 isesäle. Die Zuhörerinnen und Zuhörer schmunzelten über den Speiseplan, der
  mittags und abends durchaus Bier und Wein vorsah, und bei Nachtschweiß abe
 nds ein Glas Milch mit Zusatz von einigen Teelöffeln – nein, nicht Honig, s
 ondern Kornbranntwein. Auf der Nordseite ging es um die weiteren Ergänzunge
 n der Gebäude, auch auf der anderen Seite der Robert-Koch-Straße, und um de
 n Nobelpreisträger Gerhard Domagk, dessen Forschungen die Behandlung der Tu
 berkulose weiter voranbrachten. Bis zur Schließung trug die Klinik lange Ja
 hre seinen Namen.\n\nMit einem Verweis auf das heutige Motto „Leben, Wohnen
 , Arbeiten und Freizeit“ unter einem Dach dankte Marianne Bopp den Teilnehm
 erinnen und Teilnehmern fürs Mitgehen und hielt sie dazu an, vor dem Heimge
 hen noch einmal den Blick über das vor ihnen ausgebreitete Rhein-Main-Gebie
 t zu genießen.\nText: Marianne Bopp\nFotos: Petra Krause und Jürgen Moog\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24pt; color: #ff0000
 ;"><strong>Von der Lungenheilstätte zum Zauberberg</strong></span></p><p st
 yle="text-align: center;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Zaube
 rbergführung_Marianne_Bopp_22.03.2026_1.jpg" alt="Zauberbergführung Mariann
 e Bopp 22.03.2026 1" width="650" height="227" /></p><p style="text-align: c
 enter;"><span style="font-size: 18pt; color: #f66704;"><strong>Eine Führung
  mit Marianne Bopp</strong></span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Am 
 Sonntag, den 22. März 2026, luden der Museumsverein Kelkheim und das Kultur
 referat der Stadt zu einer Führung am Zauberberg ein. Anlass war der Welttu
 berkulosetag, der jährlich am 24. März begangen wird, dem Tag, an dem im Ja
 hr 1882 Robert Koch seine Entdeckung des Tuberkuloseerregers vorstellte. Na
 ch ihm ist die wichtigste Straße in Ruppertshain benannt, an der sich auch 
 die erste Volkslungenheilstätte Deutschlands befindet – heute Zauberberg ge
 nannt, nach Thomas Manns Roman, der an einem Lungensanatorium spielt.</span
 ></p><p style="text-align: center;"><img src="https://museum-kelkheim.de/im
 ages/Zauberbergführung_Marianne_Bopp_22.03.2026_2.jpg" alt="Zauberbergführu
 ng Marianne Bopp 22.03.2026 2" width="650" height="303" /></p><p><span styl
 e="font-size: 12pt;">Über hundert Personen konnte Gästeführerin Marianne Bo
 pp trotz des kalten Wetters zu einem Rundgang um das historische Gebäude be
 grüßen. Nach ein paar Basisdaten zu Kelkheims Stadtteil Ruppertshain folgte
  ein Blick auf die Geschichte des Gebäudeensembles: 1895 wurde die erste Vo
 lkslungenheilstätte Deutschlands in Ruppertshain eröffnet. Sie galt 1900 au
 f der Weltausstellung in Paris als die damals modernste Klinik gegen die Vo
 lkskrankheit Tuberkulose. Bis zum Jahr 1982 wurden hier Lungenkranke behand
 elt. Nach Leerstand wurde es 1988 verkauft. Deutsche Aussiedler, zum Beispi
 el aus Russland, wurden hier untergebracht. Danach wurde der Zauberberg umg
 ebaut. Das Ziel war Leben, Wohnen, Arbeiten und Freizeit unter einem Dach a
 nzubieten. Heute gibt es das Restaurant Merlin und den Felsenkeller, außerd
 em u.a. Arztpraxen, Büros, viele Wohnungen und einige Künstler mit ihren At
 eliers. </span></p><p style="text-align: center;"><img src="https://museum-
 kelkheim.de/images/Zauberbergführung_Marianne_Bopp_22.03.2026_5.jpg" alt="Z
 auberbergführung Marianne Bopp 22.03.2026 5" width="650" height="303" /></p
 ><p><span style="font-size: 12pt;">Bopp verwies dazu auf die Skulpturen des
  Bildhauers Axel Tänzer, die immer Nase und Mund betonen und so die Atmung 
 der Lungenkranken thematisieren. Dazu gab es Informationen zur Tuberkulose 
 und zum Nobelpreisträger Robert Koch. Auf der Terrasse hatten die Gäste ein
 en guten Blick auf die äußere Architektur des ersten Gebäudes, aber auch di
 e innere Aufteilung wurde erläutert. Bei allem hatte der Architekt die Bedü
 rfnisse der Kranken im Blick – viel frische Luft, viel Sonnenlicht, wenig S
 taub.</span></p><p style="text-align: center;"><img src="https://museum-kel
 kheim.de/images/Zauberbergführung_Marianne_Bopp_22.03.2026_4.jpg" alt="Zaub
 erbergführung Marianne Bopp 22.03.2026 4" width="650" height="433" /></p><p
 ><span style="font-size: 12pt;"> Der Männerbau von 1895&nbsp; von 1900 steh
 t unter Denkmalschutz. </span></p><p style="text-align: center;"><img src="
 https://museum-kelkheim.de/images/Zauberbergführung_Marianne_Bopp_22.03.202
 6_3.jpg" alt="Zauberbergführung Marianne Bopp 22.03.2026 3" width="650" hei
 ght="303" /></p><p><span style="font-size: 12pt;">Auch der sich im Osten an
 schließende Frauenbau von 1900 steht unter Denkmalschutz.</span></p><p><spa
 n style="font-size: 12pt;">Die Namen aber können leicht in die Irre führen:
  bereits das erste Gebäude war nämlich zu gleichen Teilen für Männer und Fr
 auen ausgelegt. Aus Platzmangel wurde 1900 das zweite Gebäude errichtet, fü
 r weibliche Kranke, und das ursprüngliche Gebäude erst seitdem nur für männ
 liche Patienten genutzt. An der Treppe zum Rothschildsaal stellte Bopp die 
 Schirmherrin der Heilstätte Kaiserin Friedrich und die Hauptmäzenin Hanna M
 athilde von Rothschild vor, die der Frankfurter Reconvalescentenverein für 
 seine Heilstätte gewinnen konnte. Vor dem Atelier von Dimitri Vojnov beklag
 te man den Tod des Künstlers wenige Tage zuvor. Am Frauenbau interessierte 
 wieder die Architektur, äußerlich etwas einfacher als beim ersten Gebäude. 
 Verbessert wurde dort vor allem die Lage der Küche und der Speisesäle. Die 
 Zuhörerinnen und Zuhörer schmunzelten über den Speiseplan, der mittags und 
 abends durchaus Bier und Wein vorsah, und bei Nachtschweiß abends ein Glas 
 Milch mit Zusatz von einigen Teelöffeln – nein, nicht Honig, sondern Kornbr
 anntwein. Auf der Nordseite ging es um die weiteren Ergänzungen der Gebäude
 , auch auf der anderen Seite der Robert-Koch-Straße, und um den Nobelpreist
 räger Gerhard Domagk, dessen Forschungen die Behandlung der Tuberkulose wei
 ter voranbrachten. Bis zur Schließung trug die Klinik lange Jahre seinen Na
 men.</span></p><p style="text-align: center;"><img src="https://museum-kelk
 heim.de/images/Zauberbergführung_Marianne_Bopp_22.03.2026_6.jpg" alt="Zaube
 rbergführung Marianne Bopp 22.03.2026 6" width="650" height="322" /></p><p>
 <span style="font-size: 12pt;">Mit einem Verweis auf das heutige Motto „Leb
 en, Wohnen, Arbeiten und Freizeit“ unter einem Dach dankte Marianne Bopp de
 n Teilnehmerinnen und Teilnehmern fürs Mitgehen und hielt sie dazu an, vor 
 dem Heimgehen noch einmal den Blick über das vor ihnen ausgebreitete Rhein-
 Main-Gebiet zu genießen.</span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Text: 
 Marianne Bopp</span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Fotos: Petra Krau
 se und Jürgen Moog</span></p>
DTSTAMP:20260512T081038
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260322T160000
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
END:VEVENT
END:VCALENDAR