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SUMMARY:Hügelgrabführung in der Halbehl (Artikel von Dr. Kirstin Funke)
LOCATION:Halbehl
DESCRIPTION:Am 14.06.2025 führte Frau Dr. Kirstin Funke eine private Gruppe zu den Hüge
 lgräbern in der Halbehl.\nDas Thema der Führung umfasste die Grabhügel Kelk
 heims und ihre zeitliche Einordnung in die Prähistorie Kelkheims mit spezie
 llem Augenmerk auf den kulturellen Hinterlassenschaften der Hügelgräberbron
 zezeit.\nTrotz extremer Hitze hat sich die Gruppe an diesem Tag am Rettersh
 of getroffen. Begonnen wurden die Führung und der Vortrag mit einem geograf
 ischen Überblick, der für das Verständnis der Anlage von Siedlungen und Gra
 blagen unerlässlich ist. Folgend gab Funke einen Abriss der prähistorischen
  Kulturgruppen, die in Kelkheim mit Funden und oder Befunden bekannt sind b
 is hin zur Bronzezeit. In der frühen Bronzezeit wurden nur einige „besonder
 e Personen, sog Fürsten“ mir reichen Beigaben unter Hügeln bestattet (nicht
  in Hessen). Die Mehrzahl der Bevölkerung der frühen BZ fand ihre letzte Ru
 he in einfachen Erdgräbern. Die Hügelgräberkultur, zu denen die Grabhügel d
 er Halbehl zählen, stammen aus der mittleren Bronzezeit um rund 1600-1300 v
 .Chr. In dieser Kultur wurden Erwachsene hauptsächlich in Grabhügeln bestat
 tet. Ihnen wurden Beigaben ins Grab gelegt, wie sie auch bei einfachen Erdg
 räbern der frühen Bronzezeit zu finden sind, z.B. Steingeräte, Keramiken od
 er seltener Bronzeartefakte. Goldgegenstände sind hier nicht zu finden.\n\n
 Die Gruppe trotzte Brombeerranken und Zecken und begab sich ins Dickicht. D
 ie Grabhügel der Halbehl sind zum größten Teil gut sichtbar, teilweise noch
  bis zu 1,5m hoch und 3-5 m im Durchmesser. \n\nTraurig ist, dass kein Grab
 hügel bekannt ist, der nicht zu früherer oder heutiger Zeit beraubt wurde. 
 Die meisten Hügel zeigen trichterförmige Löcher, die vom Zentrum des Hügels
  direkt in die Grabmitte führen. An einem Hügel wurden die Kultgruppengrupp
 en der Bronzezeit vertiefend beleuchtet. Hier gab es auch Einblicke in Klei
 dungstile sowie zu Waffen und Schmuckgegenständen.\nAuf dem Rückweg wurde d
 ie Sitte der Grabhügelbestattungen in den der Bronzezeit nachfolgenden Kult
 uren angerissen sowie auf besondere Kelkheimer Funde der Eisenzeit, der röm
 ischen Kaiserzeit, der Frühmittelalters und des Mittelalters (der Rettersho
 f lag auf dem Weg) hingewiesen.\nDie Führung dauerte ca. 1,5h. Sie kann von
  interessierten Gruppen über das Museum Kelkheim gebucht werden.\nDr. Kirst
 in Funke\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><span style="font-size: 12pt;">Am 14.06.2025 führte Frau Dr. Kirstin Fun
 ke eine private Gruppe zu den Hügelgräbern in der Halbehl.</span></p><p><sp
 an style="font-size: 12pt;">Das Thema der Führung umfasste die Grabhügel Ke
 lkheims und ihre zeitliche Einordnung in die Prähistorie Kelkheims mit spez
 iellem Augenmerk auf den kulturellen Hinterlassenschaften der Hügelgräberbr
 onzezeit.</span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Trotz extremer Hitze 
 hat sich die Gruppe an diesem Tag am Rettershof getroffen. Begonnen wurden 
 die Führung und der Vortrag mit einem geografischen Überblick, der für das 
 Verständnis der Anlage von Siedlungen und Grablagen unerlässlich ist. Folge
 nd gab Funke einen Abriss der prähistorischen Kulturgruppen, die in Kelkhei
 m mit Funden und oder Befunden bekannt sind bis hin zur Bronzezeit. In der 
 frühen Bronzezeit wurden nur einige „besondere Personen, sog Fürsten“ mir r
 eichen Beigaben unter Hügeln bestattet (nicht in Hessen). Die Mehrzahl der 
 Bevölkerung der frühen BZ fand ihre letzte Ruhe in einfachen Erdgräbern. Di
 e Hügelgräberkultur, zu denen die Grabhügel der Halbehl zählen, stammen aus
  der mittleren Bronzezeit um rund 1600-1300 v.Chr. In dieser Kultur wurden 
 Erwachsene hauptsächlich in Grabhügeln bestattet. Ihnen wurden Beigaben ins
  Grab gelegt, wie sie auch bei einfachen Erdgräbern der frühen Bronzezeit z
 u finden sind, z.B. Steingeräte, Keramiken oder seltener Bronzeartefakte. G
 oldgegenstände sind hier nicht zu finden.</span></p><p style="text-align: c
 enter;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Hügelgrabführung_Halbeh
 l_mit_Kirstin_14.06.2025_1.jpg" alt="Hügelgrabführung Halbehl mit Kirstin 1
 4.06.2025 1" width="650" height="279" /></p><p><span style="font-size: 12pt
 ;">Die Gruppe trotzte Brombeerranken und Zecken und begab sich ins Dickicht
 . Die Grabhügel der Halbehl sind zum größten Teil gut sichtbar, teilweise n
 och bis zu 1,5m hoch und 3-5 m im Durchmesser. </span></p><p style="text-al
 ign: center;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Hügelgrabführung_
 Halbehl_mit_Kirstin_14.06.2025_2.jpg" alt="Hügelgrabführung Halbehl mit Kir
 stin 14.06.2025 2" width="650" height="366" /></p><p><span style="font-size
 : 12pt;">Traurig ist, dass kein Grabhügel bekannt ist, der nicht zu frühere
 r oder heutiger Zeit beraubt wurde. Die meisten Hügel zeigen trichterförmig
 e Löcher, die vom Zentrum des Hügels direkt in die Grabmitte führen. An ein
 em Hügel wurden die Kultgruppengruppen der Bronzezeit vertiefend beleuchtet
 . Hier gab es auch Einblicke in Kleidungstile sowie zu Waffen und Schmuckge
 genständen.</span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Auf dem Rückweg wur
 de die Sitte der Grabhügelbestattungen in den der Bronzezeit nachfolgenden 
 Kulturen angerissen sowie auf besondere Kelkheimer Funde der Eisenzeit, der
  römischen Kaiserzeit, der Frühmittelalters und des Mittelalters (der Rette
 rshof lag auf dem Weg) hingewiesen.</span></p><p><span style="font-size: 12
 pt;">Die Führung dauerte ca. 1,5h. Sie kann von interessierten Gruppen über
  das Museum Kelkheim gebucht werden.</span></p><p><span style="font-size: 1
 2pt;">Dr. Kirstin Funke</span></p>
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