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SUMMARY:Auf dem Gagernweg durch Alt-Hornau (Artikel von Julian Wirth)
LOCATION:Kelkheim-Hornau
DESCRIPTION:Auf den Spuren von Kelkheims\nberühmtester Familie\n\nmit Autor Torsten Wei
 gelt und Archivar Julian Wirth\nam 13. April 2025, 16:00 Uhr\nEin historisc
 her Rundgang auf dem Gagernweg zum Leben und Wirken der Familie von Gagern 
 für die Deutsche Einheit und eine parlamentarische Verfassung.\nKelkheim er
 innert sich an eine Familie, deren Name untrennbar mit den frühen Jahren de
 r deutschen Demokratie verbunden ist: die von Gagern.\n \nBeim historischen
  Rundgang „Das Hornau der Gagern – Eine Wiege der deutschen Demokratie?“ fü
 hrten Torsten Weigelt (Autor und Journalist) und Julian Wirth M.A. (Stadtar
 chivar) durch das ehemalige Dorf Hornau – auf den Spuren einer Revolution, 
 die scheiterte und doch Geschichte schrieb.\n\n„Die Gagern haben das politi
 sche Denken im Deutschland des 19. Jahrhunderts entscheidend geprägt. Ihr W
 irken verleiht Hornau eine ungeahnte historische Tiefe“, erklärte Stadtarch
 ivar Julian Wirth.\n An mehreren Stationen wurde die Verbindung zwischen lo
 kaler Geschichte und großer Politik sichtbar gemacht.\nHofgut Hornau und di
 e Martinskirche\n Wer die Gegenwart verstehen will, muss die Vergangenheit 
 kennen. Demokratie als Staats- und Regierungsform ist kein Selbstzweck. Die
 sen Punkt versuchte Wirth gleich zu Anfang des Spaziergangs deutlich zu mac
 hen, indem er auf die ungarischen und amerikanischen Präsidenten verwies – 
 Männer, die demokratische Spielregeln verachten.\n Auch 1848 herrschte eine
  Verachtung gegenüber Freiheitsrechten und Rechtsstaat. „Ein Umstand, den d
 ie Gagern verändern wollten“, so Wirth. Schon vor über 175 Jahren sei für e
 twas gekämpft worden, was auch heute wieder in Gefahr ist.\n\nDabei taten s
 ich vor allem die Brüder Heinrich und Max von Gagern hervor, die beide als 
 Abgeordnete in die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche einzo
 gen, das erste frei gewählte gesamtdeutsche Parlament überhaupt, wie Torste
 n Weigelt erläuterte. Beide setzten sich darin für eine freiheitliche Verfa
 ssung und einen einheitlichen Staat ein. \nBei Hornaus alter Waage\n Dass a
 usgerechnet von Hornau Impulse politischer Natur ausgingen, erkläre sich au
 s dem Umstand, dass Hans von Gagern, Vater der „politischen Brüder“ von 184
 8, sich hier seinen Sitz nahm, so Wirth. Das Hofgut sei auch der zentrale W
 irtschaftsort Hornaus geworden. Es wurde hier nicht nur nebeneinander geleb
 t, sondern auch miteinander. \n\n„Hornau ist ein Ort der Demokratiegeschich
 te“, erklärte Wirth. Hier sei diskutiert worden, hier sprachen Aristokrat u
 nd Bauer miteinander.\nHornauer Straße mit Blick auf den Staufen\n Der „Sch
 wur“ könne aus einem Gemälde Caspar David Friedrichs stammen, so Wirth. Gem
 eint ist der Staufenschwur. Auf dem Berg Staufen versprachen sich die Söhne
  Hans Christophs, all ihre Kraft der Einheit und Freiheit Deutschlands aufz
 uopfern. Später sollten Friedrich, Heinrich und Max genau das tun – ganz im
  Geiste der Romantik, einer Bewegung, die sich nicht nur in der Kunst, sond
 ern eben auch in der Politik niederschlug.\nFriedhof mit Gagerngräbern\n Ma
 nche Revolutionen erscheinen im Nachgang erfolgreich. In der Zeit nach 1848
  wurde die Revolution zuerst als gescheitert betrachtet – aus gutem Grund. 
 Es gab keinen Einheitsstaat, keine Verfassung für alle deutschen Länder, ni
 cht einmal ein nennenswertes Parlament. Das Reich sollte später durch „Blut
  und Eisen“ gegründet werden, wie Wirth betonte. Die Demokraten und Republi
 kaner waren an der militärischen Macht der alten adeligen Kräfte gescheiter
 t.\n\n„Es geht um mehr als Geschichte“, sagte Torsten Weigelt. „Es geht um 
 die Frage, wie politische Ideale entstehen – und was davon bleibt. Die Gage
 rn stehen sinnbildlich für den demokratischen Aufbruch in einer Zeit der Um
 brüche.“\nDer Spaziergang bot einen ebenso informativen wie nachdenklichen 
 Zugang zur regionalen Vergangenheit – und stellt Verbindungen her zu Fragen
 , die bis heute aktuell sind.\n Wir bedanken uns ausdrücklich bei den inter
 essierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Führung.\nText: Julian Wirth\
 nFotos: Wolfgang Pfankuch\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24pt; color: #ff0000
 ;"><strong>Auf den Spuren von Kelkheims</strong></span></p><p style="text-a
 lign: center;"><span style="font-size: 24pt; color: #ff0000;"><strong>berüh
 mtester Familie</strong></span></p><p style="text-align: center;"><img src=
 "https://museum-kelkheim.de/images/Führung_J.Wirth_u._T.Weigelt_zum_Staufen
 _14.05.2023_5.jpg" alt="Führung J.Wirth u. T.Weigelt zum Staufen 14.05.2023
  5" width="650" height="366" /></p><p style="text-align: center;"><span sty
 le="font-size: 18pt;"><strong><span style="color: #ff0000;">mit Autor Torst
 en Weigelt und Archivar Julian Wirth</span></strong></span></p><p style="te
 xt-align: center;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="colo
 r: #ff0000;">am 13. April 2025, 16:00 Uhr</span></strong></span></p><p styl
 e="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 12pt;">Ein historis
 cher Rundgang auf dem Gagernweg zum Leben und Wirken der Familie von Gagern
  für die Deutsche Einheit und eine parlamentarische Verfassung.</span></str
 ong></p><p><span style="font-size: 12pt;">Kelkheim erinnert sich an eine Fa
 milie, deren Name untrennbar mit den frühen Jahren der deutschen Demokratie
  verbunden ist: die <em>von Gagern</em>.</span><br /><span style="font-size
 : 12pt;"> </span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Beim historischen Ru
 ndgang „Das Hornau der Gagern – Eine Wiege der deutschen Demokratie?“ führt
 en Torsten Weigelt (Autor und Journalist) und Julian Wirth M.A. (Stadtarchi
 var) durch das ehemalige Dorf Hornau – auf den Spuren einer Revolution, die
  scheiterte und doch Geschichte schrieb.</span></p><p><img src="https://mus
 eum-kelkheim.de/images/Gagernwegführung_mit_Julian_wirth_und_Torsten_Weigel
 t__13.04.2025_1.JPG" alt="Gagernwegführung mit Julian wirth und Torsten Wei
 gelt 13.04.2025 1" width="650" height="303" style="display: block; margin-l
 eft: auto; margin-right: auto;" /></p><p><span style="font-size: 12pt;">„Di
 e Gagern haben das politische Denken im Deutschland des 19. Jahrhunderts en
 tscheidend geprägt. Ihr Wirken verleiht Hornau eine ungeahnte historische T
 iefe“, erklärte Stadtarchivar Julian Wirth.</span><br /><span style="font-s
 ize: 12pt;"> An mehreren Stationen wurde die Verbindung zwischen lokaler Ge
 schichte und großer Politik sichtbar gemacht.</span></p><p><span style="fon
 t-size: 12pt;"><strong>Hofgut Hornau und die Martinskirche<br /> </strong>W
 er die Gegenwart verstehen will, muss die Vergangenheit kennen. Demokratie 
 als Staats- und Regierungsform ist kein Selbstzweck. Diesen Punkt versuchte
  Wirth gleich zu Anfang des Spaziergangs deutlich zu machen, indem er auf d
 ie ungarischen und amerikanischen Präsidenten verwies – Männer, die demokra
 tische Spielregeln verachten.</span><br /><span style="font-size: 12pt;"> A
 uch 1848 herrschte eine Verachtung gegenüber Freiheitsrechten und Rechtssta
 at. „Ein Umstand, den die Gagern verändern wollten“, so Wirth. Schon vor üb
 er 175 Jahren sei für etwas gekämpft worden, was auch heute wieder in Gefah
 r ist.</span></p><p style="text-align: center;"><img src="https://museum-ke
 lkheim.de/images/Gagernwegführung_mit_Julian_wirth_und_Torsten_Weigelt__13.
 04.2025_2.jpg" alt="Gagernwegführung mit Julian wirth und Torsten Weigelt 1
 3.04.2025 2" width="650" height="215" /></p><p><span style="font-size: 12pt
 ;">Dabei taten sich vor allem die Brüder Heinrich und Max von Gagern hervor
 , die beide als Abgeordnete in die Nationalversammlung in der Frankfurter P
 aulskirche einzogen, das erste frei gewählte gesamtdeutsche Parlament überh
 aupt, wie Torsten Weigelt erläuterte. Beide setzten sich darin für eine fre
 iheitliche Verfassung und einen einheitlichen Staat ein.&nbsp;</span></p><p
 ><span style="font-size: 12pt;"><strong>Bei Hornaus alter Waage<br /> </str
 ong>Dass ausgerechnet von Hornau Impulse politischer Natur ausgingen, erklä
 re sich aus dem Umstand, dass Hans von Gagern, Vater der „politischen Brüde
 r“ von 1848, sich hier seinen Sitz nahm, so Wirth. Das Hofgut sei auch der 
 zentrale Wirtschaftsort Hornaus geworden. Es wurde hier nicht nur nebeneina
 nder gelebt, sondern auch miteinander. </span></p><p style="text-align: cen
 ter;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Gagernwegführung_mit_Juli
 an_wirth_und_Torsten_Weigelt__13.04.2025_4.JPG" alt="Gagernwegführung mit J
 ulian wirth und Torsten Weigelt 13.04.2025 4" width="650" height="334" /></
 p><p><span style="font-size: 12pt;">„Hornau ist ein Ort der Demokratiegesch
 ichte“, erklärte Wirth. Hier sei diskutiert worden, hier sprachen Aristokra
 t und Bauer miteinander.</span></p><p><span style="font-size: 12pt;"><stron
 g>Hornauer Straße mit Blick auf den Staufen<br /> </strong>Der „Schwur“ kön
 ne aus einem Gemälde Caspar David Friedrichs stammen, so Wirth. Gemeint ist
  der Staufenschwur. Auf dem Berg Staufen versprachen sich die Söhne Hans Ch
 ristophs, all ihre Kraft der Einheit und Freiheit Deutschlands aufzuopfern.
  Später sollten Friedrich, Heinrich und Max genau das tun – ganz im Geiste 
 der Romantik, einer Bewegung, die sich nicht nur in der Kunst, sondern eben
  auch in der Politik niederschlug.</span></p><p><span style="font-size: 12p
 t;"><strong>Friedhof mit Gagerngräbern<br /> </strong>Manche Revolutionen e
 rscheinen im Nachgang erfolgreich. In der Zeit nach 1848 wurde die Revoluti
 on zuerst als gescheitert betrachtet – aus gutem Grund. Es gab keinen Einhe
 itsstaat, keine Verfassung für alle deutschen Länder, nicht einmal ein nenn
 enswertes Parlament. Das Reich sollte später durch „Blut und Eisen“ gegründ
 et werden, wie Wirth betonte. Die Demokraten und Republikaner waren an der 
 militärischen Macht der alten adeligen Kräfte gescheitert.</span></p><p sty
 le="text-align: center;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Gagern
 wegführung_mit_Julian_wirth_und_Torsten_Weigelt__13.04.2025_6.jpg" alt="Gag
 ernwegführung mit Julian wirth und Torsten Weigelt 13.04.2025 6" width="650
 " height="303" /></p><p style="text-align: justify;"><span style="font-size
 : 12pt;">„Es geht um mehr als Geschichte“, sagte Torsten Weigelt. „Es geht 
 um die Frage, wie politische Ideale entstehen – und was davon bleibt. Die G
 agern stehen sinnbildlich für den demokratischen Aufbruch in einer Zeit der
  Umbrüche.“</span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Der Spaziergang bot
  einen ebenso informativen wie nachdenklichen Zugang zur regionalen Vergang
 enheit – und stellt Verbindungen her zu Fragen, die bis heute aktuell sind.
 </span><br /><span style="font-size: 12pt;"> Wir bedanken uns ausdrücklich 
 bei den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Führung.</span><
 /p><p><span style="font-size: 12pt;">Text: Julian Wirth</span></p><p><span 
 style="font-size: 12pt;">Fotos: Wolfgang Pfankuch</span></p>
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