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SUMMARY:Tage der Industriekultur Rhein-Main 2024 mit Vorstellung einer Dampfmaschine (Artikel von Dr. Kirstin Funke)
LOCATION:Kelkheim\, Weberstr. 19 - 23
DESCRIPTION: \n„Mit Volldampf zersägt“ \nKelkheims einzigartige Dampfmaschine\n\nAn den
  „Tagen der Industriekultur“ mit dem diesjährigen Thema „Mit voller Energie
 “ konnte Kelkheim bei einer Führung am 21.09.2024 auf dem ehemaligen Geländ
 e des Sägewerks Diehl seine einmalige Dampfmaschine vorstellen. Sie ist des
 halb einmalig, weil es sich um ein Unikat handelt.\n\nBevor die zahlreichen
  Teilnehmer, Jung- und Alt, in die Mysterien der Funktion der Dampfmaschine
  eingeweiht wurden, ging Museumspädagogin Dr. Kirstin Funke auf die Gründun
 g des Sägewerkes durch einen cleveren Mann aus Bad Soden, Franz Diehl, im J
 ahr 1882 ein sowie auf die folgenden schwer arbeitenden Generationen Vincen
 z Diehl sowie Horst und Friedel Diehl.\n\nHöhen und Tiefen durch Kriege, Wi
 rtschaftskrisen, Auswirkungen durch Änderung des Marktes oder Spekulationen
  auf die Werksgeschichte, die bis 1995 andauerte, wurden unterlegt mit über
 lieferten Anekdoten – jeweils eingefasst in die Möbelgeschichte Kelkheims.\
 n\nAuch die Frauen der ersten Generation blieben nicht unerwähnt, denn dies
 e mussten die dort lebenden Angestellten verköstigen, deren Wäsche waschen,
  sich um Haus, Garten und Getier sowie um die Kinder – in der zweiten Gener
 ation waren es zehn – kümmern.\n\nErklärt und anhand vieler Bilder gezeigt 
 wurden die Gebäude des Sägewerkes über große Hallen bis hin zum Kran, die L
 oren, ein Tauchbecken zum Imprägnieren sowie die horizontalen und die verti
 kalen Sägegatter.  \n\nThema war auch die Arbeitsweise vom Transport der Bä
 ume aus dem Taunus, erst mit Pferd und später mit Traktoren und Eisenbahn, 
 bis hin zum Sägen der Stämme. Das alles konnte auf Bildern bestaunt werden.
 \n\nDas Kernstück der Führung war natürlich die Dampfmaschine. Sie wurde 18
 90 von den Gebrüdern Schmalz aus Offenbach als eine von zwei Maschinen geba
 ut. Seit 1905 steht sie vor Ort. Sie ist mit einer seltenen Collmann-Steuer
 ung (benannt nach dem österreichischen Erfinder Alfred Collmann und seiner 
 Erfindung aus dem Jahr 1876 und 1877) sowie mit einem, zusätzlich Kraft gen
 erierendem Kondensator a la James Watt (Patent 1769) ausgestattet. Somit er
 brachte die tonnenschwere Maschine laut Überlieferung von Horst Diehl eine 
 Leistung von 130 bis 140 PS.\n\nMit einem Schwungrad von drei Metern Durchm
 esser sowie mit Transmissionsriemen wurden die Sägegatter angetrieben. Die 
 Energie kam aus einem haushohen Kessel, welcher nebenan stand und nahezu un
 unterbrochen in Betrieb war. Der dazugehörige 40 Meter hohe Schornstein, wa
 r damals weithin sichtbar.\nKaputt war die Maschine fast nie. Zum Stillstan
 d kam es nur, wenn ein „Schlingel den Dampf abdrehte“. So lief denn auch di
 e Dampfmaschine 115 Jahre lang bis 1975. Erst dann wurde sie durch Generato
 ren ersetzt. Ein schlauer Mann (Diplomingenieur G. Stempel) errechnete eine
  „Arbeitsleistung von 23,8 Mio PS-Stunden oder 17,5 Mio Kilowattstunden“ ( 
 aus Zeitungsartikel Kelkheim, S. 5, Datum unbekannt, Artikel bei Familie Za
 dran Kelkheim )\nIn einem dem Museum vom hessischen Rundfunk zur Verfügung 
 gestellten Film kann die Maschine in Aktion und auch noch der Ofen in Betri
 eb gesehen werden. (Der Film befindet sich im Museum und ist dort in unsere
 m Digitalarchiv für Besucher abrufbar.)\n\nLeider kann die Maschine heute n
 icht mehr befeuert werden, denn der Kessel mit dem Heizraum und dem Schlot 
 ist fort. Sie steht still. Gut geölt wie sie ist, würde sie aber sicherlich
  noch funktionieren.\nText: Kirstin Funke\nFotos: Ari Funke und Frank Weine
 r\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>&nbsp;</p><p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24pt; c
 olor: #ff0000;"><strong>„Mit Volldampf zersägt“ </strong></span></p><p styl
 e="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt; color: #ab1c1c;"><str
 ong>Kelkheims einzigartige Dampfmaschine</strong></span></p><p style="text-
 align: center;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Tage_der_Indust
 riekultur_Dampfmaschine_Diehl_21.09.2024_3.jpg" alt="Tage der Industriekult
 ur Dampfmaschine Diehl 21.09.2024 3" width="650" height="210" /></p><p><spa
 n style="font-size: 10pt;">An den „<strong>Tagen der Industriekultu</strong
 >r“ mit dem diesjährigen Thema <strong>„Mit voller Energie“</strong> konnte
  Kelkheim bei einer Führung am 21.09.2024 auf dem ehemaligen Gelände des Sä
 gewerks Diehl seine einmalige Dampfmaschine vorstellen. Sie ist deshalb ein
 malig, weil es sich um ein Unikat handelt.</span></p><p style="text-align: 
 center;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Tage_der_Industriekult
 ur_Dampfmaschine_Diehl_21.09.2024_2.JPG" alt="Tage der Industriekultur Damp
 fmaschine Diehl 21.09.2024 2" width="650" height="323" /></p><p><span style
 ="font-size: 10pt;">Bevor die zahlreichen Teilnehmer, Jung- und Alt, in die
  Mysterien der Funktion der Dampfmaschine eingeweiht wurden, ging Museumspä
 dagogin Dr. Kirstin Funke auf die Gründung des Sägewerkes durch einen cleve
 ren Mann aus Bad Soden, Franz Diehl, im Jahr 1882 ein sowie auf die folgend
 en schwer arbeitenden Generationen Vincenz Diehl sowie Horst und Friedel Di
 ehl.</span></p><p style="text-align: center;"><img src="https://museum-kelk
 heim.de/images/Tage_der_Industriekultur_Dampfmaschine_Diehl_21.09.2024_4.JP
 G" alt="Tage der Industriekultur Dampfmaschine Diehl 21.09.2024 4" width="6
 50" height="292" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Höhen und Tiefen d
 urch Kriege, Wirtschaftskrisen, Auswirkungen durch Änderung des Marktes ode
 r Spekulationen auf die Werksgeschichte, die bis 1995 andauerte, wurden unt
 erlegt mit überlieferten Anekdoten – jeweils eingefasst in die Möbelgeschic
 hte Kelkheims.</span></p><p style="text-align: center;"><img src="https://m
 useum-kelkheim.de/images/Tage_der_Industriekultur_Dampfmaschine_Diehl_21.09
 .2024_10.JPG" alt="Tage der Industriekultur Dampfmaschine Diehl 21.09.2024 
 10" width="650" height="310" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Auch d
 ie Frauen der ersten Generation blieben nicht unerwähnt, denn diese mussten
  die dort lebenden Angestellten verköstigen, deren Wäsche waschen, sich um 
 Haus, Garten und Getier sowie um die Kinder – in der zweiten Generation war
 en es zehn – kümmern.</span></p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/ima
 ges/Tage_der_Industriekultur_Dampfmaschine_Diehl_21.09.2024_5.JPG" alt="Tag
 e der Industriekultur Dampfmaschine Diehl 21.09.2024 5" width="650" height=
 "389" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p>
 <p><span style="font-size: 10pt;">Erklärt und anhand vieler Bilder gezeigt 
 wurden die Gebäude des Sägewerkes über große Hallen bis hin zum Kran, die L
 oren, ein Tauchbecken zum Imprägnieren sowie die horizontalen und die verti
 kalen Sägegatter. &nbsp;</span></p><p style="text-align: center;"><img src=
 "https://museum-kelkheim.de/images/Tage_der_Industriekultur_Dampfmaschine_D
 iehl_21.09.2024_6.JPG" alt="Tage der Industriekultur Dampfmaschine Diehl 21
 .09.2024 6" width="650" height="216" /></p><p><span style="font-size: 10pt;
 ">Thema war auch die Arbeitsweise vom Transport der Bäume aus dem Taunus, e
 rst mit Pferd und später mit Traktoren und Eisenbahn, bis hin zum Sägen der
  Stämme. Das alles konnte auf Bildern bestaunt werden.</span></p><p style="
 text-align: center;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Tage_der_I
 ndustriekultur_Dampfmaschine_Diehl_21.09.2024_9.JPG" alt="Tage der Industri
 ekultur Dampfmaschine Diehl 21.09.2024 9" width="650" height="318" /></p><p
 >Das Kernstück der Führung war natürlich die Dampfmaschine. Sie wurde 1890 
 von den Gebrüdern Schmalz aus Offenbach als eine von zwei Maschinen gebaut.
  Seit 1905 steht sie vor Ort. Sie ist mit einer seltenen Collmann-Steuerung
  (benannt nach dem österreichischen Erfinder Alfred Collmann und seiner Erf
 indung aus dem Jahr 1876 und 1877) sowie mit einem, zusätzlich Kraft generi
 erendem Kondensator a la James Watt (Patent 1769) ausgestattet. Somit erbra
 chte die tonnenschwere Maschine laut Überlieferung von Horst Diehl eine Lei
 stung von 130 bis 140 PS.</p><p><img src="https://museum-kelkheim.de/images
 /Tage_der_Industriekultur_Dampfmaschine_Diehl_21.09.2024_8.JPG" alt="Tage d
 er Industriekultur Dampfmaschine Diehl 21.09.2024 8" width="650" height="43
 3" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p><p>
 <span style="font-size: 10pt;">Mit einem Schwungrad von drei Metern Durchme
 sser sowie mit Transmissionsriemen wurden die Sägegatter angetrieben. Die E
 nergie kam aus einem haushohen Kessel, welcher nebenan stand und nahezu unu
 nterbrochen in Betrieb war. Der dazugehörige 40 Meter hohe Schornstein, war
  damals weithin sichtbar.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Kaput
 t war die Maschine fast nie. Zum Stillstand kam es nur, wenn ein „Schlingel
  den Dampf abdrehte“. So lief denn auch die Dampfmaschine 115 Jahre lang bi
 s 1975. Erst dann wurde sie durch Generatoren ersetzt. Ein schlauer Mann (D
 iplomingenieur G. Stempel) errechnete eine „Arbeitsleistung von 23,8 Mio PS
 -Stunden oder 17,5 Mio Kilowattstunden“ ( aus Zeitungsartikel Kelkheim, S. 
 5, Datum unbekannt, Artikel bei Familie Zadran Kelkheim )</span></p><p><spa
 n style="font-size: 10pt;">In einem dem Museum vom hessischen Rundfunk zur 
 Verfügung gestellten Film kann die Maschine in Aktion und auch noch der Ofe
 n in Betrieb gesehen werden. (Der Film befindet sich im Museum und ist dort
  in unserem Digitalarchiv für Besucher abrufbar.)</span></p><p style="text-
 align: center;"><img src="https://museum-kelkheim.de/images/Tage_der_Indust
 riekultur_Dampfmaschine_Diehl_21.09.2024_7.JPG" alt="Tage der Industriekult
 ur Dampfmaschine Diehl 21.09.2024 7" width="650" height="308" /></p><p><spa
 n style="font-size: 10pt;">Leider kann die Maschine heute nicht mehr befeue
 rt werden, denn der Kessel mit dem Heizraum und dem Schlot ist fort. Sie st
 eht still. Gut geölt wie sie ist, würde sie aber sicherlich noch funktionie
 ren.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Text: Kirstin Funke</span>
 </p><p><span style="font-size: 10pt;">Fotos: Ari Funke und Frank Weiner</sp
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